Sonntag, 17. August 2008

Tierpark Schönbrunn

Gemeinsam mit 100.000 anderen Tierstalkern hatten wir heute die originelle Idee, den Tierpark Schönbrunn heimzusuchen. Damit das kleinste Gruppenmitgleid, Leonhard, nicht so weit gehen muss, wurde ein Bollerwagen ausgeliehen. (Die stellt der Tierpark den kleinen Besuchern gratis zur Verfügung.)

In der Praxis hat das dann SO ausgesehen:


Wir sahen viele exotische Tiere, hier der vom Aussterben bedrohte Tomus Turbus:
Haben viel gelernt: "Das Spatzi vom Orang Utan war SOOO groß!"Haben Raubtierfütterungen aus nächster Nähe beobachtet:...und hatten jede Menge Spass!

"Aber jetzt reicht´s. Wir wollen heim!"


Einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit, nutzte die oberösterreichische Besucherfamilie zur Flucht, obwohl noch immer nicht alles vom Stefan-wird-langsam-alt-und-das-feiern-wir-Fest aufgegessen ist. Das kommt davon, wenn man sie aus dem Keller lässt...
Es war schön mit euch! Kommt bald wieder!!!

Samstag, 16. August 2008

Der Tag danach...

müde, müde, müde...

Bis auf das jüngste Familienmitglied haben heute ALLE einen ausgiebigen Nachmitagsschlag gemacht. Im Haus riecht es nach wie vor nach vekohlten Popcorn und wird es auch noch einige Zeit.

Freitag, 15. August 2008

Wir fassen zusammen:

* 22 Erwachsene und 9 Kinder waren da
* reichlich zu Essen und zu Trinken. REICHLICH. Braucht jemand Bier für ein mittleres Dorffest?
* 1 Kind mit Platzwunde ins Krankenhaus (Leo geht es, gottseidank, wieder gut, auch der Heizkörper hat sich erholt.)
* 8 Kinder haben darauf hin nicht mehr auf dem Sofa gehüpft. Bis auf Nils, der wurde den ganzen Abend über geschüttelt, aber das ist Alltag für Säuglinge.
* 1 Packung Popcorn in der Mikrowelle verkohlt (Bedienungsfehler der überforderten Gastgeberin) Unglaubliche Rauchentwicklung und bestialischer Gestank.
* Rest das Abends bei offenen Fenstern gefroren
* 1 Besucherfamilie in Geiselhaft genommen. Dürfen erst wieder fahren, wenn sie ALLES aufgegessen haben, was noch übrig ist. Also in ca. einer Woche.
* 6 Rennies gegen den heftigsten Anfall von Sodbrennen meines Lebens.

Das Fest - Stefan ist 40!

Der Jubilar beim Eröffnen der Torten.

Die Gäste:

Das Essen:

Donnerstag, 14. August 2008

Hausfrauenreport Tag 4

Ich mag nicht mehr!!! Putz, putzen, putzen. Ich erkenne das Haus kaum wieder. Habe sogar AUF DEM KÜHLSCHANK Staub gewischt. Wozu? Ich seh dort sowieso nicht hin. Einfach zwanghaft.

Neben, Putzen, Aufräumen und Aussortiern war heute auch noch Backen angesagt. Damit es nicht fad wird.

Voilá: Jamie Oliver Brotkranz

30 g frische Hefe oder 3 Päckchen (je 7 g) Trockenhefe
1 kg Mehl
625 ml lauwarmes Wasser
2 gestrichene EL Salz
2 EL Zucker
Mehl zum Bestäuben
Füllung:
10 Scheiben ParmaSchinken
8 Eier (8 min gekocht und gepellt)
400 g geriebener Käse (e.g. Mozzarella, Gouda, Parmesan)
2 Hände voll frischem Basilikum
Getrocknete Tomaten
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Frische Rosmarinblättchen



Habt ihr die kleine Zeile mit "Salz und Pfeffer" gelesen? Ich nicht. Und die fehlen jetzt. Wie sehr wird sich morgen zeigen. Kochen ist WIRKLICH NICHT unter den Top Ten meiner Talente. Schafft es nicht einmal in die Top Hundert.

Hoffentlich hab ich bei den Muffins nichts vergessen, vertauscht, verhaut. Aussehen tun sie ganz unschuldig, aber diese Biester sind hinterhältig. Das Kraklee-Muster gehört so. Glaub ich.

Mittwoch, 13. August 2008

Der Hausfrauenreport, Tag 3

Heute neben Mega-Party-Einkauf nur ein Arbeitsbereich:
*Gruselmusik an* DAS KINDERZIMMER *kreisch, wimmer*

Wenn ich die Wahl habe, entrümple ich lieber 4 Keller als ein Kinderzimmer.
Vorher:





Nachher:

Dazwischen liegen Sieben Stunden Arbeit...

...und das Sortieren von Büchern, Legos, Steinen und Krimms-Kramms aller Arten. Woher haben die Schnuckies nur diese Gene? *dreinschau-als-könnt-ich-kein-Wässerlein-trüben*

Kreative Kinder zu haben ist wunderbar. Gehört gefördert und unterstützt. Und die unzähligen Kunstwerke müssen dezent und unauffälig entsorgt werden. (Nein, ich weiss auch nicht, was das ist. Könnte ein Computer sein oder eine Rakete oder ein Taschenrechner. Auf jeden Fall unglaublich wichtig für das Überleben der Menschheit, und der Prototyp des Patents das uns alle einmal reich und berühmt machen wird, und die Energieprobleme des Planeten löst. Darf AUF KEINEN FALL weggeworfen werden. Genausowenig wie die 30 anderen Erfindungen.)

Und dann wären da noch die Berge von Oster-, Mutter/Vatertag-, Weihnachts- und Geburtstaggeschenken, die die Schnuckies aus den diversen Tagesbetreuungsstätten anschleppen. Die Rache der Kindergärtnerinnen...

(Das ist nur ein Teil der Ausbeute von letzten Ostern.)

Mit Liebe gemacht, freudig überreicht, soll jedes einzelne Stück in ewiger Dankbarkeit auf einem Ehrenplatz aufbewahrt werden. *seufz* Braucht jemand ganz dringen eine Ostereierkerze?

Dienstag, 12. August 2008

Der Hausfrauenreport, Tag 2

Das Tagespensum:

* 6:30 feierliche Verabschiedung der Familienkutsche, die mit dem besten Schwiegervater der Welt einen Ausflug nach Ungarn macht, um kostenschonend beserviced zu werden.
* Timon zu einem Silbentrennungs-Arbeitsblatt genötigt
* unter Protesten der Einwohner Kinderzimmer grob entmüllt, Durchgänge freigeschaufelt
* Küchenkästen ausgeräumt, ausgewischt (!), umorganisiert
* ein Drittel der Lebensmittel entsorgt
* Kresse angebaut
* den grauslichen Kasten mit den schwarzen Käfern dekontaminiert (Der Stefan hat sich gedrückt mit dem Hinweis, dass er eh beruflich dauernd gegen Bugs kämpfen muss, da kann ich das nicht in der Freizeit auch noch verlangen, *hmpf*)
* sämtliche Fenster, Rahmen, Türen des Hauses geputzt
* vier Kinder fischbestäbchent, Wurstsemmeln gerollt, Bananenmilch gepresst, Mousse au Chocolat gerührt. (Packung eigentlich abgelaufen, aber essen ist die Alternative zu Wegwerfen)
* Küche geputzt (erstaunlich, wie oft man die Putzen muss, wenn man etwas darin kocht)
* 4 Maschinen Wäsche gewaschen
* Geschirrspühler ein- und ausgeräumt
* immer wieder den schönen Keller bewundert
* Krims-Krams-Kastl ausgemistet (das erste von VIELEN)
* Altpapier, Glas, etc. zur Sammelstelle gefahren
* Anfrage an den ÖAMTC, ob Pickerl in Italien auch ein bisserl abgelaufen sein darf
* Buchbestllung bei Amazon (ich wurde genötig! Einkaufen um (Versand-)Kosten zu sparen.)
* gebloggt

The Queen of Clean Rules!


Und die Schatzies?

Haben brav gespielt. Zuerst alleine (niedliche Rollenspiele), dann mit Cousin und Cousine. Was die erstaunliche Erkenntnis bringt, dass 4 Kinder viel braver und pflegeleichter sind als zwei. (Achtung! Nur solange es nicht Geschwister sind! Immer das Kleingedruckte lesen!)

Montag, 11. August 2008

Ein arbeitsreicher Tag


Während die Erfinder und Bau-Truppe den Garten unter Wasser setzt (hier eine Äquadukt-Fernwärme-Brunnen-Erfindung, deren Funktion Timon gerne jeden eine Stunde lang erklärt), war Muttern heute ganz besonders fleißig:

* Einkaufen gegangen (ZU FUSS mit Oma-Nachziehwagerl, mit beiden Kindern)
* 5 Maschinen Wäsche gewaschen, auf- und abgehängt, etc.
* Geschirrspühler aus- und eingeräumt
* Küche geputzt (alles bis auf das Schrankfach mit den kleinen grausslichen Käfern, das bekommt Stefan)
* Keller ausgemistet und geputzt
* Blumentöpfe und Gartenzubehör aussortiert (Hallo Ramsau! Ich mach jetzt auch einen Basar.)
* Mumifizierten Frosch aus dem Keller geborgen und entsorgt (war hinter den Blumentöpfen)
* 4 Spinnen und ein unidentifizierbares Insekt (schwarz, groß, schiach) getötet (alles in und um die Blumetöpfe)
* den Abschlussbericht, der schon ein Monat überfällig ist, fertig geschrieben.
* Kresse-Brote geschmiert, später gekocht und die Kurzen zum Essen genötigt
* Timon 30 Lernwörter angesagt und ein Wort-Memory gespielt
* einen unsichtbaren Wespenstachel entfernt
*40 mal Piraten-Krallen gestutzt
* geduscht
* Beitrag gebloggt

Mein Gott, so hausfraulich war ich aber schon lange nicht mehr unterwegs. Ich hoffe das geht vorbei. Das kann nicht gesund sein.

Samstag, 9. August 2008

Ramsau-Fest 2.Tag

Beim Aufwachen gibts lange Gesichter - es regnet in Strömen. Und das stundenlang.

Als im Zimmer Lagerkoller aufkommt, und die berüchtigten Geschwister-Zänkereinen ("Hast du doch!" "Hab ich nicht!") unerträglich werden, bekommt der kleine Kurze den iPod mit "Bob der Baumeister pfuscht im Sonnenblumental" verpasst, und der große Kurze bekommt 73 Lernwörter diktiert. Ha! Da war Ruhe!

Zu Timons Glück lässt der Regen zu Mittag nach, und der ABC-Schütze entwischt in den Wald.

Die traditionelle Bacherlweg-Wanderung:
Anschließend Grillen und ein wunderbares Buffet im Partyzelt.

Nächste Station: Das Verdauungsschnapserl. Sehr wichtig! Allseits beliebt der "Zirberl" (schmeckt wie wenn man mit Alkohol gurgelt und dann an einer Baumrinde lutscht), der Alt-Weiber-Schnaps (mein Liebling - und ich verbiete mir weitere Kommentare...), der Strausseneierlikör, der Kernöllikör (der mit geschlossenen Augen wie Baileys schmeckt, aber aussieht wie pürrierter vor verdauter Gurken-Kernöl-Salat) und der eine oder andere, mehr oder weniger legal, Selbstgebrannte. Und schon ist wieder Platz für Kaffee und Kuchen!

Weil wir so brav waren (und es Temperaturen hat wie im Advent), kommt nach dem Kuchen der Nikolo zum Familienfest. Mit einem Riesensack Geschenke!JEDES der 32 Familienmitglieder bekommt ein Paar liebevoll ausgewählte, auf die Persönlichkeit abgestimmte, von chinesischen Straßenkindern erzeugte und aus Italien hand-importierte Crocks.
Eine Bedingung gibt es: Jede/r muss eine Strophe zu der Melodie von "Und jetzt gang i ans Peters Brünnele" dichten und vortragen. (Wer´s nicht kennt, hier ist eine nicht ganz traditionelle, aber ganz nette Version). Leider kann ich mich an keine Strophe erinnern, nur dass Cousin Peter die unanständigste produziert hat, und ich hoffe, dass das Gedächtnis der Kurzen EINMAL nicht besser ist als meines. (Bitte, bitte!)

Der nächste Programmpunkt, wieder eine liebgewonnene Tradition: das Geburtstagkinder-Quälen. Wer in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiert, gerne feiern würde oder gerne verheimlichen würde, wer einen Geburtstag im August feiert oder sonst wie in diesem Jahr unangenehm aufgefallen ist, wird zum Gaudium der restlichen Verwandtschaft in Kostüme gesteckt, muss Aufgaben bewältigen, wird auf vielerlei Arten in Verlegenheit gebracht. Die dabei entstandenen Bilder eignen sich ausgezeichnet für diverse erpresserische Zwecke. (Spätestens nach diesem Blogbeitrag, muss ich mir für das Jahr 2011 eine tragfähige Ausrede einfallen lassen, warum ich LEIDER gerade in DEM Jahr nicht am Fest teilnehmen kann, wo ich 40 werde... Ideen?)

Wie auch immer, dieses Jahr war das Geburtstagkinder-Quälen wieder lustig, wurden ja gleich fünf Glückliche gleichzeitig drangsaliert. Hihi. Sind aber, alles in allem, eh noch ganz gut weggekommen - keine Verkleidungen, nur viel auf Kommando um den Sessel laufen.

Kein Fest ist komplett ohne die richtige Menge eingeladener Feen. In diesem Fall waren zwei goldrichtig.

Und noch ein beliebter Familien-Sport: Anne-Geddes-Spielen, sprich kleine hilflose Kinder in zweifelhafte Kostüme stecken, sich köstlich amüsieren und die Bilder zu deren späterer Erpressung aufbewahren. Ein Beispiel hier und hier




Die Grill-Fee:
Wirklich komplett ist das Feen-Outfit erst mit den coolen Zauber-Stiefeln:

Es wird Abend: Die gesammelten Kurzen üben sich in waghalsigen Manövern mit dem Bollerwagen.

Die Zeltstadt in nächtlicher Festbeleuchtung. Es lebe das luxemburger 6-Mann-Zelt!
Ein Glücksballon soll Glück bringen, weit fliegen und möglichst nicht im Magen einer Kuh landen.