Robin Williams
Did you ever notice the people who are most adamantly against abortions are people you wouldn't want to fuck in the first place?
George Carlin
Is sex dirty? Only if it's done right.
Woody Allen
Wenn du von einem Labyrinth hörst, Fremdling, das Salomon aus seinem Geiste gebildet und mit im Bogen aneinander gesetzten Steinen erbaut hat: Dessen Gefüge, Figur und Vielfalt zeichne mit Strichen von dunkler Tinte maßstabgetreu nach, betrachte dabei die unzähligen Windungen, nämlich die kreisrunden Bahnen, die von innen nach außen führen und sich von dort wieder bogenförmig nach innen winden, und erkenne darin den kreisförmigen Lauf des Lebens...
| You are a beautiful princess with great strength of character. |
Schnell war das passende Abschiedgeschenk gefunden. Eine kleine mitternächtliche Bastelstunde und da war es: Das perfekte Alkohol-Versteck für gestresste Sucht-Präventer, die kleine Notration, der Sanitäter in der Not, der Fallschirm und das Rettungsboot,...
Natürlich mit Vodka. Wie die Profis wissen, der einzige Alkohol, den man nicht im Atem riecht.
Nun arbeiten wir an einem Konzept, für einen Workshop "Wir basteln unser eigenes Alkoholversteck". Förderung der Feinmotorik, der Problemlösungs-Kompetenz, der Kreativität und das alles bei hoher Motivation!
Vielleicht auch eine Anregung für die Kindergärten als Mutter- und Vatertagsgeschenk. An Stelle des 10. Wäscheklammer-Notitzblock-Halters. Endlich mal was, wo wir nicht heuchlerisch falsche Begeisterung vortäuschen müssen...
Habe zu Hause dann auf der Homepage von Patch Adams, dem Gründer der CliniClowns gestöbert:
Patch's Prescription: 10 Ideas
1. The world's richest 360 people have the same amount of money as the poorest 2.4 billion people.
2. The most revolutionary act you can commit in today's society is to be publicly happy.
3. "When it's all over, I want to say all my life I was a bride married to amazement." — Mary Oliver
4. "You have to let the small animal of your body love what it loves." — Mary Oliver
5. "Life is trouble only death is not, to be alive is to undo your belt and look for trouble." — Kazantzakis
6. "To mourn a mischief that is past and gone is the next way to draw new mischief on." — Shakespeare
7. "In every job that must be done there is an element of fun; you find that fun and snap, the job's a game." — Mary Poppins
8. "Only a life lived for others is worthwhile." — Albert Einstein
9. "Life doesn't cease to be funny when people die any more than it ceases to be serious when people laugh." — G.B. Shaw
10. With passion, anything is possible.
Patch's Prescription: 10 Everyday Actions
1. Pick up all the trash in an area in your hometown; be its guardian. Tell others about it.
2. Be friendly to everyone at all times; experiment outrageously.
3. Offer a shoulder or foot rub in any environment.
4. Always speak up for justice, no matter how much it costs.
5. Go once a week on a "house call" to a nursing home to cheer people up as a friend.
6. Turn off your TV and become interesting. Perform yourself.
7. Consider being silly in public. Sing out loud. Wear funny stuff.
8. Find ways to need a whole lot less money; share beyond belief.
9. Have potlucks frequently, with neighbors, co-workers, strangers. Work toward living in extended families.
10. Take your vacations in your own hometown and spend the money working on projects there that help build community.
Muss jetzt zur Geburtstagfeier für die Stoff-Krabbe von Sohn 1. die Krabbe hat 2 mal im Jahr Geburtstag. Der Bär alle 12 Tage.

Sohn 2 (3 Jahre) beschränkt sich ganz ökonomisch auf Günter und den Hof, alle anderen befinden sich im Haus und müssen nicht extra gezeichnet werden. Kleinkinder haben ja auch noch was anderes zu tun.
schlussprüfung diese Woche habe ich meinen Postgraduellen Lehrgang erfolgreich beendet. Zwei Semester lang war ich wieder Studentin der Uni Wien. Neben Familie und Job. Das Studentenleben hat sich früher irgendwie anders angefühlt…
, mal wieder das Gehirnschmalz zu aktivieren. Nicht nur stupide dahinarbeiten, sondern sich bewusst Gedanken machen, was man da tut, warum, mit welchem Hintergrund. Theoretische Modelle diskutieren, Behandlungskonzepte vergleichen, Erfahrungen austauschen, Neues dazulernen...
Bin beim Aussortieren meiner alten profil-Hefte über einen Artikel von Doris Knecht gestolpert. Und ich hab ihn sehr genossen ;-)
Ein paar Ausschnitte:
Diese alte neue Plage begegnet uns in jüngster Zeit wieder öfter: Frauen, die im Kreißsaal alle ihre Bedürfnisse gegen ein personifiziertes Bedürfnis, ihr Neugeborenes, eintauschen und sich selbst fortan nur mehr als Erfüllungsgehilfinnen einer Biografie sehen: nicht ihrer eigenen, sondern der ihrer Kinder.
Entschuldigung: Wo sind wir angekommen? Wofür haben wir rebelliert, studiert, sexuelle und zwischenmenschliche Möglichkeiten probiert und debattiert, mit diversen Suchtmitteln experimentiert, Ausbildungen absolviert, uns emanzipiert – um am Ende doch wieder Doris Day zu werden? Sollte es nicht darum gehen, Wege zu finden, die eine gewisse Lässigkeit der Mutterschaft in der modernen Arbeitsgesellschaft ermöglichen?
Der Still-Terror ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Frauen wieder willig sind, ihre Unabhängigkeit für das Wohl des Kindes zu opfern: Denn was als konsumkritische Rückbesinnung auf natürliche Säuglingsernährung begann, hat sich zu einer Ideologie mit totalitären Zügen ausgewachsen.
Ja, Kinder zu haben ist großartig, auch weil sie einen dazu zwingen, eine Perspektivenänderung vorzunehmen und die Welt aus einem Blickwinkel zu sehen, der einem als selbstkontrollierte und berufsfokussierte Frau sonst entgeht. Wenn man dann Kinder kriegt, geht man, um in ihre Augenhöhe zu kommen, automatisch in die Hocke, und schau an: Von da sieht die Welt ganz anders aus. Lustig. Kuschelig. Übersichtlich. Das Problem ist nur, dass viele Mütter aus dieser Hocke nie wieder hochkommen. Und auch nicht wollen: Es ist doch herrlich, Mutter, nur Mutter zu sein. Muss man unbedingt mehr wollen? Ein bisschen ideologische und intellektuelle Genügsamkeit kann doch niemandem schaden?
Nun ja.
Doris Knecht, Profil 45/2005
„Ah, Sie haben da einen Tumor“ sagt der Lieblingshausarzt. Gutartig aber Tumor. „Aha“ sag ich, „muss man da was machen?“ „Nicht unbedingt“ sagt er „Sie können auch warten bis er so auf den Muskel drückt, dass Sie den Arm nicht mehr bewegen können.“ „OK überredet“ sag ich. Er könnt ihn aber auch noch mit einer Nadel anstechen und wir schaun, ob was rauskommt. Quasi: Jugend forscht. „Danke nein, wär sicher lustig, aber so genau will ich´s gar net wissen.“ Schmollippe. Doktor schreibt grummelnd Überweisung. Aber immerhin wird es ein „benigen imponierender cystischer Tumor“ So imponiert man Ärzte. Mit Tumoren. (Kleiner Tipp fürs nächste Dating.)
Morgen soll ich den Chirurgen im Nachbarort anrufen, wenn ich Glück hab, schiebt der mich noch übermorgen vorm Golfen ein. Ruck-zuck 6-7 Nähte, und Tschüss. Geht praktisch während er sich die Golfschuhe anzieht. Sagt der Lieblingshausarzt. „Na dann“ sag ich, „ging´s dann nicht auch in der Mittagspause, da hätt ich grad Zeit.“
Vielleicht treff ich mich ja mit dem Aufschneider schnell beim Würstelstand und wir erledigen das bei „ana Haaßen und ana Hüsn“ oder wär „a Eitrige und a 16er Blech“ angebrachter?
Wäre ich ein Hypochonder, könnte ich mir jetzt die allerschönsten Probleme erschaffen. Könnte in Hysterie schwelgen. Doktorshopping betreiben, Testamente verfassen… Als Nicht-Hypochonder überprüft man nur, ob der iPod noch genug Saft hat für das lange Rumhängen im Wartezimmer…
Fortsetzung folgt.
Dossier Wienerisch:
Haaße: Frankfurter (für die Deutschen Wiener-)Würstel
Hüsn: Dosenbier (von Hülse)
Eitrige: Käsekrainer (welch poetische Metapher! Sowas fällt auch nur dem Wiener ein.)
16er Blech: Dose Ottakringer Bier, Brauerei befindet sich im 16. Wiener Gemeindebezirk