Freitag, 13. April 2007

"Sex is an over-rated experience"

The problem is that God gives men a brain and a penis, and only enough blood to run one at a time
Robin Williams

Did you ever notice the people who are most adamantly against abortions are people you wouldn't want to fuck in the first place?
George Carlin

Is sex dirty? Only if it's done right.
Woody Allen

Freitag, 6. April 2007

Eierschalensollbruchstellenverursacher


kurz "Clack" genannt, unser neustes Haushaltsgerät. Wie konnten wir nur je ohne auskommen?


Meine Produktempfehlung für Ostern.

Mittwoch, 4. April 2007

Ich habe Geburtstag!


Kilian Valentin ist 4 Jahre alt

Foto für Günter

Den Wettbewerb "Wer hat die schiachste Büro-Aussicht" gewinne ich noch immer mit links. So schauts aus! Über eine Autobahn würde ich mich direkt freuen.
Bitte beachten zu wollen: der Papa Sigi Ball im Fenster.

Montag, 2. April 2007

Superhero Personality Quiz

Selten wurde ich in einem Test so akkurat beschrieben. Einfach alles stimmt. Und aussehen tu ich auch fast genau so. Nur mein Badeanzug ist rot-weiss-rot. Und statt dem Hula-Hupp-Reifen hab ich ne Peitsche.
(Trotz aller Superkräfte: die Leerzeilen bringe ich nicht weg aus dem Text. Da bräuchte ich HTML-Code-Man. Der Super-Husband ist schon dran gescheitert, der Afri-Man hat´s auch nicht geschafft.)

Your results:
You are Wonder Woman
























Wonder Woman
83%
Superman
75%
Robin
75%
Supergirl
73%
Spider-Man
60%
Batman
45%
Iron Man
40%
Green Lantern
35%
Hulk
30%
The Flash
25%
Catwoman
20%
You are a beautiful princess
with great strength of character.


Click here to take the Superhero Personality Quiz

Donnerstag, 29. März 2007

Basteln für den Büroalltag

Kollegin L. hat unser Team verlassen um sich hauptberuflich und mit aller Kraft der Alkoholprävention in Betrieben zu widmen.

Schnell war das passende Abschiedgeschenk gefunden. Eine kleine mitternächtliche Bastelstunde und da war es: Das perfekte Alkohol-Versteck für gestresste Sucht-Präventer, die kleine Notration, der Sanitäter in der Not, der Fallschirm und das Rettungsboot,...

Natürlich mit Vodka. Wie die Profis wissen, der einzige Alkohol, den man nicht im Atem riecht.


Nun arbeiten wir an einem Konzept, für einen Workshop "Wir basteln unser eigenes Alkoholversteck". Förderung der Feinmotorik, der Problemlösungs-Kompetenz, der Kreativität und das alles bei hoher Motivation!

Vielleicht auch eine Anregung für die Kindergärten als Mutter- und Vatertagsgeschenk. An Stelle des 10. Wäscheklammer-Notitzblock-Halters. Endlich mal was, wo wir nicht heuchlerisch falsche Begeisterung vortäuschen müssen...

Dienstag, 27. März 2007

Sonntag, 25. März 2007

Mittwoch, 21. März 2007

Happy Birthday!


Der Frühling hat Geburtstag – und meine Mutter auch. Die Märzenbecher habe ich am Sonntag vor ihrem Haus fotografiert.

Dienstag, 20. März 2007

Livia Tabitha






Der Frühling ist da und der Storch hat eine kleine Nichte gebracht. Willkommen im Clan, kleine Gazelle! Livia 24 Stunden alt



Sonntag, 11. März 2007

Mad World

by Gary Jules



All around me are familiar faces
Worn out places, worn out faces
Bright and early for their daily races
Going nowhere, going nowhere
Their tears are filling up their glasses
No expression, no expression
Hide my head I want to drown my sorrow
No tomorrow, no tomorrow

And I find it kinda funny
I find it kinda sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very, very mad world mad world

Children waiting for the day they feel good
Happy Birthday, Happy Birthday
Made to feel the way that every child should
Sit and listen, sit and listen
Went to school and I was very nervous
No one knew me, no one knew me
Hello teacher tell me what's my lesson
Look right through me, look right through me

And I find it kinda funny
I find it kinda sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very, very mad world ... mad world
Enlarging your world
Mad world

Gönne dich dir selbst!

Wenn du dein ganzes Leben und Erleben völlig ins Tätigsein verlegst
und keinen Raum mehr für Besinnung vorsiehst,
wie soll ich dich da loben?
Wie kannst du voll und echt Mensch sein,
wenn du dich selbst verloren hast?
Damit deine Menschlichkeit allumfassend und vollkommen
sein kann, musst du also nicht nur für die anderen,
sondern auch für dich selbst ein aufmerksames Herz haben.

Denk also daran: Gönne dich dir selbst!

Bernhard von Clairvaux an Papst Eugen III (12.Jh)

Sonntag, 4. März 2007

Hurt

by Johnny Cash




I hurt myself today to see if I still feel.
I focus on the pain, the only thing that´s real.
The needle tears a hole, the old familiar sting.
Try to kill it all away, but I remember everything.

What have I become my sweetest friend?
Everyone I know goes away in the end.
And you could have it all. My empire of dirt.
I will let you down. I will make you hurt.

I wear this crown of thorns on my liar´s chair.
Full of broken thoughts I cannot repair.
Beneath the stains of time the feelings disappear.
You are someone else. I am still right here.

What have I become my sweetest friend?
Everyone I know goes away in the end.
And you could have it all. My empire of dirt.
I will let you down. I will make you hurt.

If I could start again, a million miles away,
I would keep myself. I would find a way.

Samstag, 3. März 2007

„Wenn ich wieder gesund bin, kann ich lesen!“

sagt Sohn 2. Das hätte er sich mindestens verdient, nach 2 Tagen Halsweh und Fieber, findet er. Und kein Argument, das Sohn 1 vorbringt, kann ihn davon abbringen. Und das macht Sohn 1 wahnsinnig. Wenn schon jemand bald lesen kann, dann er. „Kannst du nicht!“ „Kann ich schon!“ Kannst du NICHT!“ „Kann ich SCHO-HON!“ „Nicht!“ „Schon!“ … „Mama!!!! Der T. hat gesagt….“ „MAMA! Der K. hat mich…“

Dabei hat das Wochenende schon recht gut angefangen. Mit den CliniClowns. War mit Sohn 2 in der Kinderambulanz des örtlichen KH um sicherzugehen, dass wir uns nicht den grassierenden Scharlach-Partys angeschlossen haben - man muss ja nicht überall mitmachen.

Da heute zufällig grad Tag der offenen Tür im KH war, haben sie auch die CliniClowns rausgelassen und die sind wie eine Naturgewalt im Wartezimmer aufgetaucht. Es war wirklich lustig! Die kleinen hustenden, fiebrigen, raunzenden und allgemein sehr unlustigen Gschrappen sind mit großen Augen und offenen Mündern dagestanden, zunehmend aufgetaut und hatten richtig Spaß. Und die geplagten Eltern auch! Was so ein kleinen bisschen Lachen gleich für einen Unterschied macht.


Habe zu Hause dann auf der Homepage von Patch Adams, dem Gründer der CliniClowns gestöbert:

Patch's Prescription: 10 Ideas
1. The world's richest 360 people have the same amount of money as the poorest 2.4 billion people.
2. The most revolutionary act you can commit in today's society is to be publicly happy.
3. "When it's all over, I want to say all my life I was a bride married to amazement." — Mary Oliver
4. "You have to let the small animal of your body love what it loves." — Mary Oliver
5. "Life is trouble only death is not, to be alive is to undo your belt and look for trouble." — Kazantzakis
6. "To mourn a mischief that is past and gone is the next way to draw new mischief on." — Shakespeare
7. "In every job that must be done there is an element of fun; you find that fun and snap, the job's a game." — Mary Poppins
8. "Only a life lived for others is worthwhile." — Albert Einstein
9. "Life doesn't cease to be funny when people die any more than it ceases to be serious when people laugh." — G.B. Shaw
10. With passion, anything is possible.

Patch's Prescription: 10 Everyday Actions
1. Pick up all the trash in an area in your hometown; be its guardian. Tell others about it.
2. Be friendly to everyone at all times; experiment outrageously.
3. Offer a shoulder or foot rub in any environment.
4. Always speak up for justice, no matter how much it costs.
5. Go once a week on a "house call" to a nursing home to cheer people up as a friend.
6. Turn off your TV and become interesting. Perform yourself.
7. Consider being silly in public. Sing out loud. Wear funny stuff.
8. Find ways to need a whole lot less money; share beyond belief.
9. Have potlucks frequently, with neighbors, co-workers, strangers. Work toward living in extended families.
10. Take your vacations in your own hometown and spend the money working on projects there that help build community.


Muss jetzt zur Geburtstagfeier für die Stoff-Krabbe von Sohn 1. die Krabbe hat 2 mal im Jahr Geburtstag. Der Bär alle 12 Tage.

Donnerstag, 1. März 2007

s-it!

Kommentiere Computerabstürze nie in Gegenwart der eigenen Nachkommenschaft. Sonst kommen Fragen wie:
„Warum ist der Computer ein böder Hund? Was ist fak? Ist s-it das gleiche wie S-eisse? S-eisse darf man aber nicht sagen. Und auch nicht bödes As-Loch, I-dot, tottl, Lulu-As,…
Ich kenn ein Lied, das darf man nicht singen, das geht so: …“

Sonntag, 25. Februar 2007

Shit happens

Well life has a funny way of sneaking up on you
When you think everything's okay and everything's going right



Vor 2 Wochen hatte ich eine Jobzufriedenheit von nahezu 100 Prozent:

Zwei Projekte, die mir beide viel Spaß machen, sich wunderbar ergänzen, zeitlich sehr flexibel sind und genug Geld reinbringen
eine fantastische, engagierte Chefin,
eine großartige Kollegin von der ich viel lernen kann und mit der ich ein gut eingespieltes Team bilde
sehr gute räumliche Bedingungen für unsere Projekte und das schönste Büro im ganzen Gebäudekomplex…

Nächste Woche geht meine Chefin weg und meine Kollegin höchstwahrscheinlich auch. Mein Nachmittagsprojekt ist fürs erste einmal weggefallen, und es ist unsicher, ob ich die Stunden wieder bekomme. Das Vormittagsprojekt wackelt mangels TeilnehmerInnen ebenfalls. Wir werden ohne guten Grund, und natürlich ohne gefragt zu werden, in deutlich schlechtere Räume verpflanzt.
Alles innerhalb einer Woche erfahren, alles soll nächste Woche über die Bühne gehen. Hab ich einen Frust!

Grad war noch alles in Butter und lief wie geschmiert und im nächsten Moment geht alles den Bach runter. Finanziell wird’s auch eng, wenn ich nicht bald wieder mehr Stunden machen kann. Das ist der Nachteil von Freien Dienstverhältnissen. Die Flexibilität und Freiheit zahlt man mit Unberechenbarkeit und finanzieller Unsicherheit.

And isn't it ironic...don't you think
A little too ironic...and, yeah, I really do think...





ALANIS MORISSETTE LYRICS

"Ironic"

An old man turned ninety-eight
He won the lottery and died the next day
It's a black fly in your Chardonnay
It's a death row pardon two minutes too late
And isn't it ironic... don't you think

It's like rain on your wedding day
It's a free ride when you've already paid
It's the good advice that you just didn't take
Who would've thought... it figures

Mr. Play It Safe was afraid to fly
He packed his suitcase and kissed his kids goodbye
He waited his whole damn life to take that flight
And as the plane crashed down he thought
"Well isn't this nice..."
And isn't it ironic... don't you think

It's like rain on your wedding day
It's a free ride when you've already paid
It's the good advice that you just didn't take
Who would've thought... it figures

Well life has a funny way of sneaking up on you
When you think everything's okay and everything's going right
And life has a funny way of helping you out when
You think everything's gone wrong and everything blows up
In your face

A traffic jam when you're already late
A no-smoking sign on your cigarette break
It's like ten thousand spoons when all you need is a knife
It's meeting the man of my dreams
And then meeting his beautiful wife
And isn't it ironic...don't you think
A little too ironic...and, yeah, I really do think...

It's like rain on your wedding day
It's a free ride when you've already paid
It's the good advice that you just didn't take
Who would've thought... it figures

Life has a funny way of sneaking up on you
Life has a funny, funny way of helping you out
Helping you out

Freitag, 23. Februar 2007

Landpartie

Haben einen wunderbaren Tag in der Buckligen Welt verbracht.





Die Hauptdarsteller aus der Sicht von Sohn 1 (6 Jahre) von links nach rechts: Ziege, Hase 1, Hase 2, Hängebauchschwein, Sohn 2, ich, Sohn 1, Günters Vater, Günters Mutter, Blake, Günter.


Sohn 2 (3 Jahre) beschränkt sich ganz ökonomisch auf Günter und den Hof, alle anderen befinden sich im Haus und müssen nicht extra gezeichnet werden. Kleinkinder haben ja auch noch was anderes zu tun.


Die kleinen Ziegen haben Kinderjacken zu fressen bekommen, mein Lieblingspädagoge hat Intelligenztests für Vorschulkinder entworfen, und sie haben sich mit handgemachten Rohrschachtests gerächt. Dank meiner zeichenwütigen Jungs, gibt´s jetzt kein einziges weißes Blatt Papier mehr im Haus.

Die Tiere waren umso beliebter, je weiter sie entfernt waren. Am liebsten waren die Hasen, die haben wir gar nicht gesehen. Wir haben alle von der Arbeit/vom Nachmittagsschlaf/vom Erholen abgehalten und sind vor Einbruch der Dunkelheit glücklich von dannen gezogen. Nach 100 m ist den Jungs eingefallen, dass wir die Hasen gar nicht besichtigt haben, 3 km lang wurde spekuliert, wo sie sind und ob es ihnen da auch gut geht und dann kam nur mehr leises Schnarchen von der Rückbank...

Vielen Dank und liebe Grüße ins beinahe-Mühlviertel! Wir würden gerne wieder kommen, wenn wir dürfen! Wenn wieder Papier im Haus ist, und die Hasen aus dem Urlaub zurückgekehrt ;-)

Sonntag, 18. Februar 2007

Studentenzeit wieder vorbei

Mit der Abschlussprüfung diese Woche habe ich meinen Postgraduellen Lehrgang erfolgreich beendet. Zwei Semester lang war ich wieder Studentin der Uni Wien. Neben Familie und Job. Das Studentenleben hat sich früher irgendwie anders angefühlt…
Die Prüfung war aber ganz so wie meine letzte Diplomprüfung: Drei Prüfer, eine Menge Zuhörer, die Gewissheit, nicht annähernd genug gelernt zu haben und die Sicherheit, dass ich mich schon irgendwie rausreden werde. Ein Spaß! Bin ja sonst nicht so eine Rampensau aber Prüfungen will ich genau so.

Uni Wien Hauptgebäude

Tat gut, mal wieder das Gehirnschmalz zu aktivieren. Nicht nur stupide dahinarbeiten, sondern sich bewusst Gedanken machen, was man da tut, warum, mit welchem Hintergrund. Theoretische Modelle diskutieren, Behandlungskonzepte vergleichen, Erfahrungen austauschen, Neues dazulernen...

Na denn, Uni ade! War nett, mal wieder inskribiert gewesen zu sein. Mit ÖH-Beitrag und Pickerl für den Studentenausweis. (Vielleicht hätt ich noch schnell ein Zeitungs-Studentenabo nehmen sollen.) Zum letzten Mal - außer ich mach doch noch ein Doktorat… einen Master…hmm…
Feststiege Uni Wien

Mittwoch, 14. Februar 2007

To Avoid Disappointment... Aim Low

Mein Lieblingstext zum Valentinstag:

"I love being single on Valentine's Day. It's way worse when you're in a relationship."
"How so?" Davis asked.
"The Valentine's underwear, the Valentine's champagne, the Valentine's gifts, the Valentine's guilt..."

"That bullshit Harlequin romance emphasis on everything being perfect," Sam(Samantha) agreed. If you got a champagne headache by ten, sent back the lobster thermidor because you felt nauseous and discovered that your period was starting while you were back home getting kitted out in head to toe Victoria's Secret in the bathroom, you felt like a failure as a woman.

"I know," Janet said. "If you have a bad date on any night of the year that isn't February 14th you go home, make hot chocolate and marshmallows and laugh at what a prick the guy was. If it happens on Valentine's Day it's like you may never have a love life again. Double disaster."
The men were listening attentively. "It's just like Sex And The City, isn't it?" Colonel O'Neill said, happily. Everyone stared at him. He stopped talking.

"It's like..." Janet continued. "It's like when you're in a relationship you get bombarded with two weeks or more of crap that highlight the shortcomings of your own. You think, why do we never make love to classical music while drinking champagne, why do we never feed each other Haagen Daas in front of a roaring fire? Truth is, you wouldn't want to do any of that corny garbage anyway, but you're made to feel a failure when you don't."

"It's that childish idea that no matter how settled you are, on February 14th the magic love fairy is going to wave her twinkly little pink wand and you'll fall passionately in love again..."
"Yeah, and not only that, you'll magically turn into Sandra Frigging Bullock..."
Daniel coughed. "And I'm bitter? I feel like a Charlotte amongst two Mirandas."
"Hey, I call dibs on Charlotte," Davis said, prodding him with a pen.
"True romantic, Davis?" Sam asked.
"Absolutely!"

"Aww..." Janet sighed. "So what do you want for Valentine's Day?"
"Is that an offer?"
"No. Purely hypothetical. I'm using you as a test case."
"You're using me?"
"Lot of guys like that," Colonel O'Neill said, sagely.
"That's your perfect Valentine, sir?" Sam asked, incredulously. "Being used for cheap, sleazy sex?"
"I didn't say I was into it," Colonel O'Neill said, although the glint in his eye suggested that he was. "Just some guys are..."
"Yes, but what do you want?" Janet asked, desperately. "Because that was what drove me crazy when I was married. What the hell do you people want...you...you...men?"
"I vote for cheap and sleazy sex," Davis said, raising his hand. Tentatively, Colonel O'Neill followed suit.
Janet glared at them. "Daniel?"
"Um...yes. To...er...cheap and sleazy sex. Any sex actually. I mean, ha ha...y'know...forgetting how to do it. May as well not have a..."
"Okay! TMI!" Colonel O'Neill's interruption was greatly appreciated by all. Davis became inordinately fascinated by his ballpoint pen.

Janet sat scowling, arms folded. "Actually I was talking in terms of what you wanted as Valentine gifts..."
"Oh."
Sam grinned. "Dug yourselves into that one, guys."
"Did we ever."
"Chocolates are nice," Daniel said.
"They're not very...guy," Colonel O'Neill frowned.
"Men need chocolate too," Daniel retorted, defiantly.
"That's the thing," Janet said. "You guys have it easy. You buy a girl flowers, candy, lingerie. It's easy for you. We don't have a clue what you want."
"I like flowers," Davis said.
"I like lingerie," said Colonel O'Neill, hastily adding; "On women...obviously."
"Too late with the disclaimer there, Jack," Daniel moaned. "I'm already in the bad mental image place."
"I have very good legs, actually..."
"Please...Jack. Don't..."
"There is a dearth of good Valentine's gifts for men," Sam agreed.
"There so is. Like how many guys actually want a hat that holds two beer cans or a leopard print weenie wrapper?"
"Dear God..." Daniel whimpered, clearly struggling with the addition of these unconventional items to the vision of highly dubious loveliness in his head.

"Valentine's gifts for women are just as tacky," Davis said. "One year my sister could barely get into her bedroom for all the stuffed satin hearts and sad eyed stuffed puppies and teddy bears."
"Ah, but did she date any of the guys who sent them?" Colonel O'Neill asked.
"No sir. She wound up dating the attorney who handled the various restraining orders."
"Oh...um...cute."
Davis shook his head. "It all ended in tears. She married the asshole."
"Yet another reason why it sucks," Janet said. "Anonymous declarations of love tend to be called 'stalking' these days."
"And still nobody gets anything they want or need." Sam sighed. "What can you actually do with a red satin heart?"
"Nothing," Janet sniffed. "This is exactly my point. One year I bought Louis this power sander he'd been talking about forever because he wanted it. He gets it and he's like 'Oh, it's not very romantic.'"
"Personally," Colonel O'Neill said. "I would love something like that. A new lawnmower. It could be the Lawnmower of Love."
"Yes sir...you could cut the grass in your leopard print..."
"Okay. This is where I leave..." Daniel stood up.
"Daniel! Wait! I haven't told you about the garter belt and accessories..."
"Augh!" Daniel fled.

Janet checked her pager. "Oops...that'll be me. Someone's probably stuck in their zipper again."
"BDU pants have button flies," said Colonel O'Neill, frowning.
"I know," She smoothed down her lab coat. "I have no idea how they keep doing it. Maybe they just like me touching them down there. Later!"
"Bye!"
"Best go see if Teal'c's in the land of the living/not meditating, I guess," Colonel O'Neill said. "Then I guess I'll go find Daniel and describe my underwear to him until he makes me coffee."
"Bye sir."


by Anais

Dienstag, 13. Februar 2007

Die grauen Zellen arbeiten

§1. (1) Die Ausübung der Psychotherapie im Sinne dieses Bundesgesetzes ist die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern.


Ein Satz – 74 Worte. Da kommt Freude auf. Lerne grade für meine Abschlussprüfung im Hochschullehrgang.
Ethik, Recht, Psychopharmakologie… würde helfen, wenn ich wüsste, WAS eigentlich genau geprüft wird. Aber so ist´s halt spannender.

Unter „Wiener Mischung“ versteht man übrigens die gemeinsame Einnahme von Rohypnol (Flunitrazepam) und Alkohol. In größeren Mengen. Party- und Date-Rape-Droge (verursacht Blackouts). Beschleunigt bei Überdosierung das Ableben. Eine gute alte Wiener Tradition noch aus der Jahrhundertwende. Damals mit Hilfe von Barbituraten.

Ist es nicht bezeichnend, dass nach Paris ein Kondom und nach Wien eine Selbstmordart benannt ist?

Sonntag, 11. Februar 2007

Lullabye

Das aktuelle Lied der Woche ist ein Wiegenlied für die kleine Philomena, die so gern die Nacht zum Tag macht. Gestern bei ihrer Taufe waren ja über 30 Kinder, die meisten im Vorschulalter, anwesend – ein buntes, fröhliches und friedliches Fest! Schlaft ein, ihr Süßen, eure Eltern brauchen den Schlaf! ;-)


von Billy Joel

und gleich noch eins. sicher ist sicher.


Mittwoch, 7. Februar 2007

Gedankensplitter

Nichtraucherzonen ohne räumliche Trennung von Raucherzonen sind etwa so wirkungsvoll wie Nicht-Urinier-Zonen in Schwimmbecken

Hans Rauscher im "Standard"

Dienstag, 6. Februar 2007

Lasst uns froh und Mutter sein

Bin beim Aussortieren meiner alten profil-Hefte über einen Artikel von Doris Knecht gestolpert. Und ich hab ihn sehr genossen ;-)

Ein paar Ausschnitte:


Diese alte neue Plage begegnet uns in jüngster Zeit wieder öfter: Frauen, die im Kreißsaal alle ihre Bedürfnisse gegen ein personifiziertes Bedürfnis, ihr Neugeborenes, eintauschen und sich selbst fortan nur mehr als Erfüllungsgehilfinnen einer Biografie sehen: nicht ihrer eigenen, sondern der ihrer Kinder.
Entschuldigung: Wo sind wir angekommen? Wofür haben wir rebelliert, studiert, sexuelle und zwischenmenschliche Möglichkeiten probiert und debattiert, mit diversen Suchtmitteln experimentiert, Ausbildungen absolviert, uns emanzipiert – um am Ende doch wieder Doris Day zu werden? Sollte es nicht darum gehen, Wege zu finden, die eine gewisse Lässigkeit der Mutterschaft in der modernen Arbeitsgesellschaft ermöglichen?

Der Still-Terror ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Frauen wieder willig sind, ihre Unabhängigkeit für das Wohl des Kindes zu opfern: Denn was als konsumkritische Rückbesinnung auf natürliche Säuglingsernährung begann, hat sich zu einer Ideologie mit totalitären Zügen ausgewachsen.

Ja, Kinder zu haben ist großartig, auch weil sie einen dazu zwingen, eine Perspektivenänderung vorzunehmen und die Welt aus einem Blickwinkel zu sehen, der einem als selbstkontrollierte und berufsfokussierte Frau sonst entgeht. Wenn man dann Kinder kriegt, geht man, um in ihre Augenhöhe zu kommen, automatisch in die Hocke, und schau an: Von da sieht die Welt ganz anders aus. Lustig. Kuschelig. Übersichtlich. Das Problem ist nur, dass viele Mütter aus dieser Hocke nie wieder hochkommen. Und auch nicht wollen: Es ist doch herrlich, Mutter, nur Mutter zu sein. Muss man unbedingt mehr wollen? Ein bisschen ideologische und intellektuelle Genügsamkeit kann doch niemandem schaden?
Nun ja.

Doris Knecht, Profil 45/2005

Montag, 5. Februar 2007

Timon der Erfinder

was ihr immer schon über Physik wissen wolltet...
Leider ist die Bild-Qualität grottenschlecht. Mal sehen, ob ich da noch was verbessern kann.

Sonntag, 4. Februar 2007

"You don’t know me and you don’t wear my chains"

"I think I’ll start a new life
I think I’ll start it over
Where no one knows my name"



Augustana: Boston




In the light of the sun
Is there anyone?
Oh, it has begun

Oh dear, you look so lost
Your eyes are red when tears are shed
Swirls you must have crossed, you said

‘You don’t know me, you don’t even care."
Oh yeah, she said.
"You don’t know me and you don’t wear my chains" Oh yeah…

The essential yet appealed
Carry all your thoughts
Across an open field


When flowers gaze at you
They’re not the only ones
Who cry when they see you, you said

"You don’t know me and you don’t even care."
Oh yeah, she said,
"You don’t know me and you don’t wear my chains." Oh yeah...

She said: I think I’m going to Boston
I think I’ll start a new life
I think I’ll start it over
Where no one knows my name

I’ll get out of California
I’m tired of the weather
I think I’ll get a lover
I’ll fly ‘em out to Spain

I think I’ll go to Boston
I think that I was tired
I think I need a new town
To leave this all behind

I think I need a sunrise
I’m tired of a sunset
Here it’s nice in the summer
Some snow would be nice, oh yeah...

Boston
Where no one knows my name
Yeah...no one knows my name
No one knows my name...

Freitag, 2. Februar 2007

Ullamarike übt

irgendwas für den günter , dem Meister des Internetten.




meinem Superhero ;-)

Donnerstag, 1. Februar 2007

Is´was Doc VI

So, Nähte draußen. Lieblingschirurg ist mit mir zufrieden und ich mit ihm. Jetzt bleibt nur mehr eine coole Narbe genau an der Stelle, wo mir doch dieses Blatt auf die Schulter gefallen ist, als ich im Drachenblut gebadet hab. Ist schon eine Weile her… (Aber das ist eine andere Geschichte)

Dienstag, 30. Jänner 2007

Montag, 29. Jänner 2007

Gedankensplitter

Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen.

Winston Spencer Churchill

Sonntag, 28. Jänner 2007

Weekend

Gestern den ganzen Tag über in Oberösterreich ein Seminar gehalten, am Abend im dichten Schneetreiben das Auto ausgeschaufelt und auf der Autobahn im Schritttempo durch die Schneewehen gefahren. Und heute Tabula rasa im Kinderzimmer. Räumung und Dekontaminierung der Gefahrenzone. Zuletzt noch Säuberung der Eingeborenen mit monsunartiger Überschwemmung des Badezimmers.
Wenn der Höhepunkt des Tages die Idee für eine neue excel-Tabelle ist…

Ein Wochenende käme mir jetzt echt gelegen.

Mittwoch, 24. Jänner 2007

Is´was Doc V

Warum soll ich nur max. drei Tabletten am Tag nehmen? Die sind ja nur SO KLEIN! Göttergatte sagt, es kommt nicht auf die Größe an, aber das sagen die Jungs immer. Und stimmt´s Mädels?

Is´was Doc IV

Zu guter Letzt ist doch noch die eine oder andere Packung aufgetaucht:

kleine Inventur:

inges. 29 Packungen Schmerzmittel (nicht inkludiert sind Mittel bei Erkältungskrankheiten)

davon 8 Packungen Kleinkinder und Baby-Zäpfchen. (Das sind mehr als die beiden bisher insgesamt krank waren)

13 Packungen waren bereits abgelaufen, das älteste davon seit 12 Jahren (das hat noch die Kopfschmerzen nach den Orgien der Studentenzeit kuriert – nostalgische Erinnerungen)

Hatte also die Qual der Wahl:
Nehme ich eine abgelaufene und dafür zum Ausgleich zwei davon?
Nehme ich von jedem Wirkstoff eine, damit auch sicher alles abgedeckt ist?
Wechsele ich ab: ein grünes, ein blaues, ein gelbes…?

Gleich ausgeschieden sind die nicht rezeptpflichtigen Mittel. (Die für Warmduscher) Von den übrigen 9 habe ich die Tabletten genommen, mit der längsten Liste an Nebenwirkungen, das müssten nämlich die Wirksamsten sein. (So entscheiden Laien über Medikamenteneinname)

Scheint gut geklappt zu haben. Schmerzen halten sich in Grenzen, solange ich keine Anstalten mache, Decken zu streichen. Nur so ein Gefühl von Kälte, den ganzen Arm hinab. Muss noch mal bei den Nebenwirkungen lesen, vielleicht ist das ja eine neue. Möglicherweise gibt es Preise dafür. Kann ja morgen den LCH fragen.

Wusstet ihr, dass man in der Apotheke auch rezeptpflichtige Schmerz-Tabletten einfach so bekommt, wenn man ganz lieb und ganz arm dreinschaut und den Schulterverband herzeigt. (Ja, das ist Packung Nr. 30. Na und?)

Dienstag, 23. Jänner 2007

Is´ was Doc III

Wo sind die verdammten Schmerztabletten? Das ist schon die vierte Schachtel Baby- und Kleinkindzäpfchen aber nix für Erwachsene. Werd doch keine Baby-Zäpfchen... Hab auch meinen Stolz. Aber auch Schmerzen. WO SIND MEINE SCHMERZTABLETTEN!!!!!!

Is´ was Doc II

Welchen Satz wollt ihr ganz sicher nicht von eurem Chirurgen hören, kurz bevor er das Messer ansetzt? „Ich bin nicht sicher, ob die Betäubung ausreichend ist. Sagen Sie mir Bescheid, wenn es zuwenig ist.“

Ich hab ihn gehört.


Aber beginnen wir am Anfang:

Der neue Lieblingschirurg war wenig beeindruckt vom Schulterknödel und nannte ihn statt Tumor gleich mal „Riesen-Mitesser“. Ein gutes Beispiel für die Macht der Sprache: „Tumor“: Hilfe, ich bin sterblich!
„Riesen-Mitesser“: Iiiiihh, mach ihn weg!

Wie auch der LHA war auch der LCH dafür, das Ding gleich mal rauszuschneiden, „bevor er rebellisch wird“. Ich auch sofort dafür. Wenn ich Rebellion will, dann koch ich den Kindern Gemüse. Ich möcht mich am liebsten gleich todesmutig unters Messer werfen, aber der LCH steckt noch die nächste Woche bis über den Hals in Hämorrhoiden. Also Termin 14 Tage später.
Vorsichtshalber frag ich noch mal nach: „Kann ich nach der Schnipselei am nächsten Tag eh arbeiten?“ (jaja, Workaholic)
Der LCH lakonisch:“ Ja, klar. Solange Sie keine Decken streichen.“
Das kann ich mir grad noch verkneifen.


Fünf Tage vergehen
Der Mitesser-Tumor ist schwer beleidigt, dass ich unsere friedliche Koexistenz so abrupt und grundlos beenden will, und beschließt schnell noch zu rebellieren. Von Tag zu Tag steigert er sich mehr in eine Entzündung rein bis mich die Besten Freundinnen anflehen, doch noch mal beim Doc vorbei zu schaun. Der LCH sieht den kleinen Guerrilla und ist sofort dafür, mich zwischen zwei Hämorrhoiden einzuschieben (äh, schlechte Metapher.)

Jedenfalls krieg ich ein winziges Spritzerl in die Schulter, das Schmerzmittel darf auch noch seine Wirkung entfalten und dann sind wir an der Stelle angelangt, wo ich den berüchtigten Satz zu hören bekomme.

Ja, es WAR zuwenig Schmerzmittel!

Sagen wir einfach: ich hatte auch schon mal mehr Spaß. Aber durchaus interessante Erfahrung.

Der LCH hat sich aber gut amüsiert und murmelte nur immer wieder glücklich: „Der ist aber echt schon groß! Das ist aber eine ganz schön ordentliche Entzündung!“ Nach erfolgreicher Trennung durfte ich den Übeltäter auch sehen - aber nicht mit nach Hause nehmen *schmoll* Hatte die Größe und Form einer Walnuss. (Jaja, too much information) Ziemlich weit oben auf der Yack-Skala. Irgendein Labor hat ihn jetzt.
Hab noch ein Verbanderl Marke „Quasimodo“ bekommen und bin vor die Tür gesetzt worden.

Glücklich zuhause angekommen, bin ich gleich mal auf die Wage gestiegen. - Hey, es war immerhin KÖRPERFETT das er mir da netterweise entfernt hat. Das Ergebnis war eher enttäuschend. Kann ich als Methode nicht wirklich empfehlen, außer ihr lasst gleich den ganzen Arm dort. Wie gesagt, es gibt bessere Tricks abzunehmen.

Jetzt sitz ich am Computer und bin gespannt, wie lange die Schmerzmittel noch wirken.

Kennt ihr das Gefühl, dass ihr plötzlich die unbändige Lust verspürt, eine Decke zu streichen? Wo´s doch grad so ein No-No ist…

Sonntag, 21. Jänner 2007

Sonntag, gemeinsames Familienabendessen:

Sohn 1 ist überzeugt, dass er Spagetti auch blind und ohne Zuhilfenahme der Hände essen kann und die Schweinerei mit mehr Übung bestimmt besser würde. Sohn 2 hat einen hysterischen Anfall weil das Ketchup 2cm zu weit rechts am Teller liegt.
Göttergatte wischt sich die Soße aus dem Gesicht, das Ketchup vom Lampenschirm und fragt gequält: „Kann man sie auch kaufen wenn sie groß sind?“

Samstag, 20. Jänner 2007

All das Ungelesene

Mitternacht, Telefonseelsorge. Grad ist Ruhe eingekehrt. Da fällt mir dieser Text von Thomas Meurer in die Hände - ein richtigs kleines Geschenk. Berührend und spricht mir aus dem Herzen:


"Er sah aus wie ein Jäger aus einem Heimatfilm der fünfziger Jahre: den grünen Filzhut leicht schräg auf den Kopf gesetzt, dunkelbraune Lederjoppe, Kniebundhosen mit dunkelgrünen Strickstrümpfen. Neben festem Schuhwerk gehörten zu seinem Outfit ein Fernglas, ein Spazierstock, an sonnigen Tagen eine Kamera um den Hals. Ich habe ihn nie anders gesehen, obwohl er weder Jäger noch Förster war. Er arbeitete in einem mittelständischen Betrieb oder im Büro. Er war ein Einzelgänger, der außer seiner alten Mutter niemanden mehr zu haben schien. Als man ihn begrub, sagten manche, er sei ein feiner Kerl gewesen, sonderbar und nicht in die Zeit passend, aber nie unzufrieden und immer guter Dinge.

Der österreichische Autor Adalbert Stifter schreibt in seinen „Feldblumen“: „In dem reichsten wie ärmsten Menschen geht eine Bibliothek von Dichtungen zu Grabe, die nie erschienen sind.“ Ich stelle mir vor, welche Dichtungen von Waldromantik, Heimatverliebtheit und Jagdherrlichkeit vielleicht in jenem stillen Mann zu Grabe getragen worden sind, in denen er gelebt und geträumt hat und die er vielleicht nie mit jemandem zu teilen vermochte. Ein berühmter Literat soll, nach dem Titel seiner möglichen Autobiografie gefragt, geantwortet haben: „All das Ungelesene“. Wir alle sind am Ende ungelesene Bibliotheken, nie erschienene Manuskripte, verschollene Fragmente. Wie sehr würde ich dem stillen Jäger, der keiner war, und den Vielen wünschen, dass kein Buchstabe dieser inneren Dichtung verloren gehen, kein Jota daran verändert würde."

Dienstag, 16. Jänner 2007

Is' was, Doc?

„Ah, Sie haben da einen Tumor“ sagt der Lieblingshausarzt. Gutartig aber Tumor. „Aha“ sag ich, „muss man da was machen?“ „Nicht unbedingt“ sagt er „Sie können auch warten bis er so auf den Muskel drückt, dass Sie den Arm nicht mehr bewegen können.“ „OK überredet“ sag ich. Er könnt ihn aber auch noch mit einer Nadel anstechen und wir schaun, ob was rauskommt. Quasi: Jugend forscht. „Danke nein, wär sicher lustig, aber so genau will ich´s gar net wissen.“ Schmollippe. Doktor schreibt grummelnd Überweisung. Aber immerhin wird es ein „benigen imponierender cystischer Tumor“ So imponiert man Ärzte. Mit Tumoren. (Kleiner Tipp fürs nächste Dating.)


Morgen soll ich den Chirurgen im Nachbarort anrufen, wenn ich Glück hab, schiebt der mich noch übermorgen vorm Golfen ein. Ruck-zuck 6-7 Nähte, und Tschüss. Geht praktisch während er sich die Golfschuhe anzieht. Sagt der Lieblingshausarzt. „Na dann“ sag ich, „ging´s dann nicht auch in der Mittagspause, da hätt ich grad Zeit.“

Vielleicht treff ich mich ja mit dem Aufschneider schnell beim Würstelstand und wir erledigen das bei „ana Haaßen und ana Hüsn“ oder wär „a Eitrige und a 16er Blech“ angebrachter?


Wäre ich ein Hypochonder, könnte ich mir jetzt die allerschönsten Probleme erschaffen. Könnte in Hysterie schwelgen. Doktorshopping betreiben, Testamente verfassen… Als Nicht-Hypochonder überprüft man nur, ob der iPod noch genug Saft hat für das lange Rumhängen im Wartezimmer…

Fortsetzung folgt.


Dossier Wienerisch:
Haaße: Frankfurter (für die Deutschen Wiener-)Würstel
Hüsn: Dosenbier (von Hülse)
Eitrige: Käsekrainer (welch poetische Metapher! Sowas fällt auch nur dem Wiener ein.)
16er Blech: Dose Ottakringer Bier, Brauerei befindet sich im 16. Wiener Gemeindebezirk

Montag, 15. Jänner 2007

Es gibt keine Antworten - nur Querverweise

Mein letztes Seminar im Universitätslehrgang geht dem Ende zu. Systemische Konzepte der Psychotherapie. Viele neue Gedanken geschenkt bekommen. z.B.: Probleme hat man nicht, man erschafft/kreiert sie. Deshalb kann man Probleme auch nicht lösen, man kann nur lernen damit umzugehen. Und das funktioniert einmal besser, einmal schlechter. Die Lösung eines Problems ist eine Illusion. Probleme entstehen intrapsychisch, eingebettet in einen bestimmten Kontext, ein System. Durch das Verlassen dieses Systems ist das Problem oft schon automatisch beendet.

Verstanden? Jetzt wäre ein gutes Beispiel sinnvoll. Mir fällt aber leider keines ein. Das ist aber nur deshalb ein Problem, weil es mein Perfektionismus so verlangt. Erst Hirnwixer-Theorie*, dann Beispiel. So gehört sich das. Wenn ich deshalb stundenlang verzweifelt vor dem Computer sitze, habe ich mir ganz alleine ein hübsches kleines Problem erschaffen. Jetzt dreh ich das gute Ding einfach ab und geh ins Bett - Problem beendet. So geht das.


* Hirnwixer ist Inhalt im nächsten Kapitel des österr.-dt. Wörterbuchs

Sonntag, 14. Jänner 2007

Hinter Gittern

Muss ich mir Sorgen machen, wenn meine Kinder Stofftiergefängnisse basteln?

Dieser hier ist inspiriert von den drei kriminellen Pinguinen im Film „Madagascar“. Den erklärten Vorbildern meiner Jungs. (Nein, ich weiss auch nicht, wohin das noch führen wird, aber es ist immer noch besser als die Hypochonder-Giraffe oder der egomanische Löwe.)

Ich, für meinen Teil, war dieses Wochenende sehr versucht einen Kinderkäfig zu bauen. Vorzugsweise im Garten. Hatte eine Abschlussarbeit fertig zu stellen und konnte auch, dank der grosszügigen Kooperation und des Verständnisses meiner Nachkommen, jeweils 10 Minuten im Stück ungestört daran arbeiten. Kann es kaum erwarten, morgen früh wieder Arbeiten gehen zu dürfen. Danke, Chef, danke!

Ich bin eine Mutter, holt mich hier raus!

Dienstag, 9. Jänner 2007

Wörterbuch Österreichisch-Deutsch

Kleines Service für unsere bundesdeutschen Besucher und Beginn einer Serie zur Erfüllung des Bildungsauftrags im Narrenturm.

Ein Beitrag zur Völkerverständigung, denn wie heisst es so schön: „Das einzige was Österreich und Deutschland trennt ist die gemeinsame Sprache.“


gamsig: lüstern
Gaudee: Spass, Vergnügung
Gefickert: Kleintiere, Kinderschar
geiern: auf etwas gierig sein
Genierer: Zurückhaltung, Schamgefühl (meist wird die Abwesenheit desselben beklagt)
gfeanzt: ausgekocht
Gfrasst: Flegel, asozialer Mensch; wertloses Zeug (urspr. schlechtes Essen)
Gfrett: Plage, Mühe
Grigitzpotschen: von Wien aus betrachtet ein Ort, an dem sich keine weltbewegenden Dinge abspielen
gmahte Wiesen: Ziel, das ohne besonderen Aufwand erreicht werden kann
gneissen: begreifen
goschert: vorlaut
Gössermuskel: stattlicher Bauch (als Produkt reichlichen Gösser-Bier-Konsums)
Gschaftlhuber: Wichtigtuer, einer, der alles zugleich und nichts ordentlich macht
gschert: ländlich dümmlich, ungebildet; aus der Sicht der Wiener trifft dieses Attribut auf alle Nicht-Wiener zu, für Kärntner und Steirer sind aber die Wiener die Gscherten (aus der Zeit, als die Bauern geschoren sein mussten)
Gschrapp: Kind, Kleinwüchsiger
Gspasslaberln: Brüste
Gspusi: Techtelmechtel (ital. sposa: Verlobte)
Gurken: despektierliche Bezeichnung für eine Frau; jmdm. die G. geben: ihn übervorteilen


Das wollen wir doch gleich ein wenig üben:

Die gscherte Gurken mit ihrem gfeanzten Gschrapp aus Grigitzpotschen gneisst net, dass der gamsige Gschaftlhuber mit Gössermuskel ohne Genierer auf a Gspusi, a Gaudee mit ihre Gspasslaberln geiert und glaubt des is a gmahte Wiesen. Es is a Gfrett mit dem goscherten Gfrasst!

Wer kommt an die Tafel und übersetzt?


Streber finden weiteres Übungsmaterial im „Wörterbuch Österreichisch-Deutsch“ zusammengestellt von Astrid Wintersberger und H.C. Artmann, Residenz Verlag

Braucht man noch Feinde, bei solchen Freunden?

Göttergatte hängt grad an Steve Jobs Lippen (MacWorldExpo – jährliche Marien-Erscheinung für Apfelliebhaber), ich futtere Vanillekipferl und überleg, wie ich Günter das Outen meines zarten neugeborenen Blogs heimzahlen kann. Der König von Afrika konnte es mal wieder nicht lassen.

http://injoburg.blogspot.com/2007/01/werbung-fuer-ullamarike-im-narrenturm.html

Natürlich fühl ich mich auch wahnsinnig geschmeichelt *rotwerd* und gaaaar kein bisschen unter Druck gesetzt *blasswerd*. Du Gfrasst, du!



Nach den Geräuschen, die aus dem Arbeitszimmer dringen, sparen wir ab jetzt auf ein singendes Handy. Oh Freude.

Montag, 8. Jänner 2007

Erste Ergebnisse aus der schwarz-roten Bastelstube
Bild: Haderer
Profil 02/07

Neujahrswunsch

Wir wünschen uns...irgendeine Regierung, aber bitteschön, wenn's geht noch 2007
Unser Neujahrswunsch an die zuständige Abteilung für soziale und dennoch politische Angelegenheiten: Wir wünschen uns eine handlungsfähige Regierung. Nein, wir wünschen uns eine handlungsfähige Regierung, die auch tatsächlich handelt. Nein, wir wünschen uns eine handlungsfähige Regierung, die auch tatsächlich handelt, die aber der Handlungen wegen handelt, nicht nur um den Wählern zu zeigen, dass sie handlungsfähig ist.

Nein, wir wünschen uns eine handlungsfähige Regierung, die auch tatsächlich handelt, die aber nur solcher Handlungen wegen handelt, die sich auch nach der Regierungsperiode als sinnvoll erweisen, und nicht etwa solcher Handlungen wegen, die einzig der populistisch motivierten Eigenwerbung dienen und die hinter der Regierung die übliche Sintflut lassen. Wir wünschen uns also eine Regierung nach Vorbild Fra, nein Eng, nein Deutsch, nein Russ, nein Schwe, nein Ameri, nein. Wir wünschen uns eine Regierung ohne Vorbild. Gibt es nicht? Okay, dann bitte wenigstens eine handlungsfähige Regierung.

Okay, dann bitte wenigstens eine baldige Regierung. Okay, dann irgendeine Regierung, bitteschön, wenn's geht noch 2007.

Daniel Glattauer
Der Standard
29. Dezember 2006

Sonntag, 7. Jänner 2007

Donnerstag, 4. Jänner 2007

Desperate Housewife 2.0

Allein zu Haus mit den Turbo-Jungs. Hin und her gerissen zwischen den attraktiven Alternativen: Steuererklärung, Praktikumsbericht, Seminararbeit und Hausarbeit (VIEL Hausarbeit) tue ich das einzig Richtige und erstelle mir einen Blogg. Mein erster eigener. Meins, meins.

Günter, dir zu Ehren. Ich geniesse es immer sehr, mich mit unseren Diskussionen vor der Arbeit zu drücken: Valium für Kinder, mein Dasein als Rabenmutter, schiache Basteleien als Ausdruck einer vernachlässigten Kindheit, die rechtlichen Möglichkeiten die Kinder später mal wegen des durch sie verursachten Verdienstentgangs zu klagen...

Danke, mein Desperate Housefriend!