Stefan hat einen sehr interessanten Artikel von bei Welt Online gefunden über die Beschneidung der Kindheit durch das Fehlen von Freiräumen, von Möglichkeiten, Abenteuer unbeobachtet von Erwachsenen zu erleben:
Zitat:
"Der Hauptgrund für die Beschneidung des Abenteuers, die Schließung der Wildnis jedoch ist die gewachsene Angst, die wir alle vor dem Missbrauch unserer Kinder durch Fremde haben; wir fürchten die Wölfe der Wildnis. Diese Angst ist nicht rational; 1999 etwa lag die Zahl der Missbrauchsfälle durch Fremde nach Angaben des amerikanischen Justizministeriums bei 115. Solche Verbrechen sind zu allen Zeiten etwa gleich häufig geschehen; Kindsein ist heute nicht mehr und nicht weniger gefährlich denn je. Nur ist uns das Grauen heute viel vertrauter. Zeitweilig sieht es so aus, als würden Eltern absichtlich dazu angehalten, um das Leben ihrer Kinder zu fürchten, auch wenn nur ein Zyniker auf die Idee käme, damit ließe sich Geld verdienen.
Die Gefährdung unserer Kinder - dieses Dauerthema des Lebens, der Kunst, der Literatur der vergangenen 20 Jahre - hallt so gewaltig wider, weil wir als Eltern auf den vergifteten Nachlass der modernen Industriegesellschaft schauen, auf die Welt des Streits und der Radioaktivität, der Klimakatastrophe und Überbevölkerung, und uns schuldig dabei fühlen. So wie das nationale Schuldgefühl nach der Auslöschung der Indianer zu einer Art Kult um den Indianer geführt hat, werden uns unsere Kinder zu Kultobjekten, zu kostbar, um sie aufs Spiel zu setzen. Und sie werden Fetische, Objekte einer ungesunden Fixierung. Und ist etwas erst fetischisiert, eilt der Kapitalismus herbei und findet einen Weg, es zu verkaufen."
Sonntag, 26. Juli 2009
Donnerstag, 9. Juli 2009
Ramsau Urlaub Tag 3
1. Die Anfahrt zur Ursprungalm ist nach wie vor für Autofahrer mit guten Nerven, Servolenkung und Beifahrern ohne Hang zu Übelkeit.
2. die Ursprungalm ist eine der besten Wanderungen für Kinder weil es einen netten Weg gibt, der von jeder Menge Bäche gekreuzt wird.
3. Der Satz: "Pass auf, deine Schuhe werden ganz nass!" bringt ü-b-e-r-h-a-u-p-t nichts. Luftverschwendung.
4. Gute Wanderschuhe halten eine Menge Wasser aus.
5. Auch gute Wanderschuhe sind irgendwann durchnässt.
6. Wenn die Schuhe schon nass sind, ist eh schon alles egal.
8. Wenn man mit Kindern unterwegs ist, braucht man doppelt so lang.
9. Wenn die Kinder unterwegs Steine sammeln, braucht man drei mal so lang.
10. Die Ursprungalm ist ein SUPER Steineparadies. Überall Silber und Gold. (Oder Glimmer und Pyrit)
15. Gute, regenfeste Ausrüstung ist wichtig.
16. Nur weil es wie Gore-tex aussieht, muss es nicht wasserdicht sein.
17. Wandern im Regen macht Spass!
18. Wandern im Regen macht genau so lange Spass, bis die Jeans wasserdurchtränkt an den Schenkeln kleben.
Seit dem Buch "Vom kleinen Maulwurf der wissen wollte, wer ihm auf dem Kopf gemacht hat" (ein Kinderbuchklassiker) werden diverse Gackis genau inspiziert. "Ist das Pferd-Gacki?" "Nein, das ist runder. Das ist Ziege." "Nein, Ziegen-Gacki ist malzbonbon-farbig. Das ist Schaf-Gacki." "Geh, Schaf-Gacki ist nicht so schwarz. Die essen ja Gras." "Schaf-Gacki is ure-schwarz! wie Hasen-Gacki, das ist auch schwarz."
Mittwoch, 8. Juli 2009
Ramsau Urlaub Tag 2
Dienstag, 7. Juli 2009
Ramsau Urlaub Tag 1
Wetter ist leicht regnerisch, aber das kann uns nicht abhalten vom lange versprochenen Kali-Ramsaurier Natur- und Umweltlehrpfad. Sehr liebevoll angelegt, mit vielen Rätseln und Aufgaben. Zum Beispiel: Wann fliegen die Schwalben nach Süden? Wenn ihr Schwanz nach Norden zeigt.
Natürlich auch viel brave Wissensvermittlung, aber die Scherzaufgaben machten den Kurzen am meisten Freude.
Geschafft! Am Gipfel des Sattelbergs. Eigentlich mehr ein Gipfelchen. Und die Jungs schaun so sauer drein, weil die Stempelbox am Gipfel nicht funktioniert hat, und wozu steigt man auf einen Berg, wenn man dafür nicht einmal einen Stempel in den Wanderpass kriegt. Und erst ab 4 Stempel gibt es die Kali-Ramsaurier Wandernadel...
Natürlich auch viel brave Wissensvermittlung, aber die Scherzaufgaben machten den Kurzen am meisten Freude.
Samstag, 4. Juli 2009
Regenbogenparade 2009

In den letzten Jahren war die Parade ein großer Faschingsumzug bei dem viele Popschis bewundert werden konnten und die Kurzen sich köstlich darüber amüsiert haben, dass auch Erwachsene sich gerne verkleiden, Fesseln-Spielen und Unfug treiben.
Nicht so dieses Jahr. Dieses Jahr wurde gearbeitet! Für/mit Courage gingen Timon und ich die ganze Strecke von Anfang (Stadtpark) bis Ende (Schwarzenbergplatz) mit.
Freitag, 3. Juli 2009
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