Sonntag, 19. Oktober 2008

Sonntagsreport #6

Wandern im Wienerwald...anschließend Kuchen backen mit den neuen Silikon-Formen aus Luxemburg. Was sagst, Brigitte? Sind doch ganz fantastisch geworden! Die Sonnenblume ist im Original übrigens nicht so dunkel, wie auf dem Bild. Liebste Klara, dein Geburtstagkuchen ist fertig. Jetzt musst du nur mehr kommen, ihn zu holen.


Freitag, 17. Oktober 2008

Wahlkampf

Nicht nur protestieren sondern aktiv mitgestalten: Timon erklimmt die allererste Stufe politischen Engagements und wird Klassensprecher. Den Wahlkampf nimmt er trotz Mangel an Gegenkandidaten sehr ernst und verfasst seine eigenen Wahlplakate, die in der Klasse aufgehängt werden. Der Beste Freund Fabian aus der Parallelklasse schreibt "Wählt-Timon"-Flyer am Kinder-Laptop.
Schaut euch das Bild unbedingt groß an! Rechts oben am Wahlplakat eine erste Unterstützungserklärung. Der Wahlslogan "Alesferbesern" ist prägnant und lässt keine Wünsche offen. Mit "Okeh!" wird gute Stimmung erzeugt und zugleich Zustimmung gefordert. So sammelt der kleine Nachwuchspolitiker Stimmen. (Die Wahl hat er übrigens als einziger Kandidat überlegend gewonnen.)


Ein vielversprechendes Mitglied für unsere in Gründung befindliche Liste "Hier ankreuzen".
Details hier
Eine Reihe Ministerien sind schon vergeben wie
* das ministerium für vormitternachtsschlaf,
* das ministerium für innere und äußere befindlichkeiten,
* das ministerium für tagträume und visionäre gedanken,
* das ministerium für vergnügen und kurzweil, *das ministerium für einschlafen und aufwachen (inkl. staatssekretäriat für nachmittagsschläfchen),
* das Ministry of Silly Talks und
* das Ministry of the Inferior.

Das Parteiprogramm nimmt erste Formen an:
* FÜR laaaange wochenenden und unbegrenzte süßigkeiten! GEGEN zahnputz und nägelschneidzwang und natürlich gegen temperaturen unter 21 grad und bewölkung.
* Gegen Regen am Wochenende
* gegen Dunkelheit beim Aufstehen
* für die Einführung von Nicht-Urinier-Zonen in Schwimmbecken
* gesetzestexte werden nur mehr in reimform verfasst!gesetze im verfassungsrang im schüttelreim.

Wer sich jetzt im Think Tank beteiligt, bekommt ein Ministerium.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Meine Herbst-Kongress-Fahrt

Nach einer Woche in Oberösterreich und Deutschland bin ich wieder zuhause. Der Blog hat euch in der Zwischenzeit per Autopilot unterhalten, jetzt übernehme ich wieder manuell. Hier ein paar Eindrücke meiner Herbstreise zum Virginia Satir Kongress:

Ein Stück Märchenallee auf der Raststation:
Fast schon nostalgisch die Erinnerung an die graußlichste Süßigkeit, die ich jeh das Pech hatte zu essen. Die unvergesslichen Rothenburger Schneebälle dürfen auch ausserhalb ihres natürlichen Reviers auf Touristenfang gehen. (Bei ihrem Anblick wird mir nach wie vor übel und mich überkommt unbändiges Verlangen nach Schnaps. Scharf und viel.)
Und hier das unheimlichste, mysteriöseste Gemüse der Insel Reichenau:
Übrigens auch die Insel der Kreuzspinnen. In jedem Fenster vier Stück.



Auf der Autofähre kommt Meeres-Stimmung auf. Wer hätte das gedacht - am Bodensee.


Montag, 13. Oktober 2008

Sonntag, 12. Oktober 2008

Samstag, 11. Oktober 2008

Freitag, 10. Oktober 2008

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Dienstag, 7. Oktober 2008

Montag, 6. Oktober 2008

Sonntag, 5. Oktober 2008

Protest

...gegen das Ende des Wochenedes.
...gegen das Rationieren von Süßigkeiten.
...gegen Zähneputzen und Nägelschneiden.
...gegen den Beginn der kalten Jahreszeit.

Samstag, 4. Oktober 2008

Filmzitate "Bridget Jones"

Tagline: It's Monday morning, Bridget has woken up with a headache, a hangover and her boss.

(Bridget answering phone) "Bridget Jones, wanton sex goddess, with a very bad man between her thighs... Mum, hi."

Boss: So, why do you want to work in television?
Bridget: I've got to leave my current job because I've shagged my boss.
Boss: Fair enough. Start Monday. We'll see how we go. And, incidentally, at 'Sit Up, Britain', no one ever gets sacked for shaggin' the boss.

Freitag, 3. Oktober 2008

Herbst

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke



Mittwoch, 1. Oktober 2008

Was ist Liebe?

“Als meine Oma Arthritis bekam, konnte sie sich nicht mehr bücken, um ihre Fußnägel zu lackieren. Mein Opa macht es jetzt immer, sogar als auch er Arthritis in seinen Händen bekam. Das ist Liebe.” (Rebecca, 8 Jahre)

“Wenn dich jemand liebt, sagen sie deinen Namen anders. Du weißt, dein Name ist in ihrem Mund gut aufgehoben”. (Billy, 4 Jahre)

“Liebe ist, wenn ein Mädchen Parfum benutzt und ein Junge Rasierwasser, und dann gehen sie weg und beschnuppern sich”. (Karl, 5 Jahre)

“Liebe ist, wenn du mit jemandem zum Essen ausgehst und du die meisten deiner Pommes Frites hergibst, ohne dass sie dir welche von ihren geben müssen”. (Chrissy, 6 Jahre)

“Liebe bringt dich zum Lächeln, wenn du eigentlich müde bist” (Terri, 4 Jahre)

“Liebe ist, wenn Mutti Kaffee macht für Vati und dann probiert, ob der Kaffee auch gut genug ist, bevor sie ihn serviert”. (Danny, 7 Jahre)

“Wenn du liebst, bist du immerzu am Küssen, und wenn du dann genug hast vom Küssen, willst du immer noch zusammen sein, und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so, und es ist sieht krass aus, wenn sie küssen”. (Emily, 8 Jahre)

“Liebe ist so im Zimmer - an Weihnachten, wenn du die Geschenke aufmachst und einfach zuhörst”.
(Bobby, 7 Jahre)

“Wenn du mehr Liebe lernen willst, fang am besten an mit einem Freund, den du hasst.” (Nikka, 6 Jahre)
(Von der Sorte Nikkas könnten wir gut und gerne ein paar Millionen gebrauchen auf dieser Welt.)

“Liebe ist, wenn du einem Typen sagst, dass du sein Hemd toll findest, und er es dann jeden Tag an hat”. (Noelle, 7 Jahre)

“Liebe ist ein kleiner alter Mann und eine kleine alte Frau, die immer noch Freunde sind, obwohl sie sich doch schon so gut kennen”. (Tommy, 6 Jahre)

“Als ich einmal auf dem Klavier vorspielte, hatte ich sehr viel Angst, als ich auf der Bühne stand. Ich schaute mir all die Leute an, die mir zusahen, und dann entdeckte ich meinen Vater, der mir winkte und mich anlächelte.
Er war der einzige, der das machte, dann hatte ich keine Angst mehr.” (Cindy, 8 Jahre)

“Meine Mama liebt mich mehr als irgendjemand anders. Niemand sonst küsst mich in den Schlaf am Abend” (Clare, 6 Jahre)

“Wenn Mama dem Vati das beste Stück vom Hähnchen gibt, das ist Liebe.” (Elaine, 5 Jahre)

“Mutti sagt von Vati - selbst wenn er verschwitzt ist und schmutzig - dass er toller aussieht als Brad Pitt. Das ist Liebe”. (Chris, 7 Jahre)

“Liebe ist, wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du ihn den ganzen Tag alleine gelassen hast”. (Mary Ann, 4 Jahre)

“Ich weiß, dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen”. (Lauren, 4 Jahre)

“Wenn du jemanden liebst, klimperst du mit deinen Wimpern ganz wild, und kleine Sterne kommen aus dir heraus” (Karen, 7 Jahre) (Was für eine tolle Vorstellung)

“Man sollte ‘Ich liebe dich’ wirklich nur sagen, wenn man es auch wirklich meint, aber wenn man es wirklich meint, sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich”. (Jessika, 8 Jahre)

Zu guter Letzt: Der Autor und Referent Leo Buscaglia wurde gebeten, einen Wettstreit zu entscheiden; es ging darum, das liebevollste Kind zu finden. Der Sieger war ein Junge, dessen Nachbar seine Frau gerade verloren hatte. Als er den Mann weinen sah, ging der kleine Junge zu ihm und setzte sich einfach auf seinen Schoß. Als seine Mutter ihn später fragte, was er zu ihm gesagt hätte, sagte der kleine Junge: “Gar nichts, ich habe ihm nur beim Weinen geholfen”.

Dienstag, 30. September 2008

Feigenbaum



Dieses prächtige Exemplar steht im Garten eines Freundes in Baden. Ein sichtbarer Beweis wie mild das Klima südlich von Wien ist. Davon können MühlviertlerInnen nur träumen.

Sonntag, 28. September 2008

Die Kraft der Sehnsucht

Dieses Wochenende bin ich nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern habe in einem bibliotherapeutischen Workshop nach Wünschen und Träumen für meine Zukunft geforscht. Sehr zu empfehlen, für alle schreibfreudigen Suchenden, sind alle Seminare von Carmen Unterholzer.

Die Schlussaufgabe war, angeregt vom folgendem Gedicht, eine Utopie, einen subversiven Text zu verfassen. Wer mag es probieren?


Marie Luise Kaschnitz
Frauenfunk

Eines Tages sprech ich im Rundfunk
Gegen Morgen wenn niemand mehr zuhört
Meine gewissen Rezepte

Gießt Milch ins Telefon
Laßt Katzen hecken
In der Geschirrspülmaschine
Zerstampft die Uhren im Waschtrog
Tretet aus Euren Schuhen

Würzt den Pfirsich mit Paprika
Und das Beinfleisch mit Honig

Lehrt eure Kinder das Füchsinneneinmaleins
Dreht die Blätter im Garten auf ihre Silberseite
Beredet euch mit dem Kauz

Wenn es Sommer wird zieht euren Pelz an
Trefft die aus den Bergen kommen
Die Dudelsackpfeifer
Tretet aus Euren Schuhen

Seid nicht so sicher
Daß es Abend wird
Nicht so sicher
Daß Gott euch liebt.

Freitag, 26. September 2008

Lustige Lieder

Ha! Meine liebe Anschu, ich kann auch anders! Bitte sehr, hier ist mal kein emu-depressive-suder-Song. Der hier ist fröhlich, flott, mitreissend:



When Grandfather dies
Life will be strange
When Grandfather dies
My whole world will change
When Grandfather dies
I'll scream and I'll yell
'Cause I'll be fuckin' rich as hell

So Grandfather, die
Don't keep me in suspense
Oh Grandfather, cough
Up that inheritance
Oh Grandfather, don't
Hold on another day
I love you to death
But I've gots bills to pay

A stroke would be nice
Disease would be cool
I'll scatter his ashes
In my new swimming pool
I'll party with Hef
I'll dine with the Queen
So what say we unplug that machine?

Oh Grandfather, die
Before the fiscal year
Oh Grandfather, I
Wish Kevorkian were here
Oh Grandfather, die
Just take your final bow
Oh Grandfather, die
Family hates you anyhow

For God's sakes, you must be as old as the sun
Your Social Security Number is 1
You're deaf, dumb, and blind, and an amputee
You donate your blood every time that you pee
Your arthritis acts up whenever it rains
You're so old your penis has varicose veins
Oh, why don't you die, Grandpa?
Why must you fight?
You old motherfucker
Just walk toward the goddamn light

Walk toward the light, old man
Walk toward the light, old man

It's all over now
My granddad is dead
A mysterious blow
To his wrinkled old head
Before I collect
A small oversight
But everything should work out all right
I'll start working on my grandma tonight

Montag, 22. September 2008

5 mal Hallelujah

Nach einem meiner Lieblingsgedichte, eines meiner Lieblingslieder in verschiedenen Variationen. Welche gefällt euch am besten?

Meine Lieblings-Version stammt von Rufus Wainwright:


Jeff Buckley
interpretiert die bekannteste Cover-Version (viele halten ihn für den Autor des Liedes), er hat auch den Text abgeändert.


der schönere Video-Mitschnitt ist hier

Sheryl Crow



Damien Rice




Und hier ist das Original von Leonard Cohen.
An diesen Auftritt in "Wetten dass" kann ich mich noch selbst erinnern, muss in den 80ern gewesen sein. Cohen war selber ganz hingerissen vom aufwändigen Bühnenbild und dem Chor, den man ihm zur Verfügung gestellt hat. Man sieht, wie er sich immer wieder umdreht und den Anblick bestaunt. Die Inszinierung ist super 80er-Kitsch.




"Song was written in 1969. Leonard plays with you a little. Of course He knows the haunting beauty of the song from a purely musical point of view - who the hell wouldn't? It goes right to the middle of your bones and carries you away. He kind of generously and almost mischieveously donates that to others to extract and present and enjoys their interpretations immensley himself."

Sonntag, 21. September 2008

Die gestundete Zeit

Es kommen härtere Tage.
Die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.
Bald mußt du den Schuh schnüren
und die Hunde zurückjagen in die Marschhöfe.
Denn die Eingeweide der Fische
sind kalt geworden im Wind.
Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.
Dein Blick spurt im Nebel:
die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.

Drüben versinkt dir die Geliebte im Sand,
er steigt um ihr wehendes Haar,
er fällt ihr ins Wort,
er befiehlt ihr zu schweigen,
er findet sie sterblich
und willig dem Abschied
nach jeder Umarmung.

Sieh dich nicht um.
Schnür deinen Schuh.
Jag die Hunde zurück.
Wirf die Fische ins Meer.
Lösch die Lupinen!

Es kommen härtere Tage.


Ingeborg Bachmann

Freitag, 19. September 2008

Schaumbaden für Profis

Das ist eigentlich ein Kommentar zu einem Post von Anschu auf http://einmalumdieecke.blogspot.com/. (Bitte das Bild vom Schaumbad bewundern)
Weil er aber viele wertvolle Tipps erhält, die vielen Erwachsenen zugute kommen sollen, poste ich ihn auch hier im Narrenturm (Ich hoffe, du erlaubst das Cross-Posten, Anschu.)


Nachdem sie ihr Erstaunen überwunden haben, dass auch ERWACHSENE (!?!) Schaumbäder machen, haben die Schnuckies Anschus Schaumbad-Orgie fachkundig analysiert:

Nach Ansicht der Experten ist sowohl Wasserstand als auch Schaummenge befriedigend. Als kleinen Tipp möchten sie dir die Verwendung von Wasserfärbetabletten (aus Lebensmittelfarben) ans Herz legen. So wird der Schaum rosa, blau, grün, gelb. Sehr hübsch. Wenn alle Farben zugleich verwendet werden, ist das Ergebnis übrigens nicht bunt. Den Versuch kannst du dir sparen.
Die Färbetabletten eignen sich auch ganz hervorragend für diverse kleine Experimente, haften gut auf der Haut und schmecken auch gar nicht sooo schlecht. Geschluckt beglücken sie dich noch tagelang mit Spaß und Spannung.

Saft färbt das Badewasser kaum. Lulu auch nicht.

Mit Mitleid und Kopfschütteln wurde das Fehlen der wichtigsten Utensilien kommentiert: Keine Boote, keine Enten, keine Aufziehtiere, keine Gieskanne, kein Rudi-Lausemaus-Seifenschaumspray, kein Moosgummi-zum-an-die-Fliesen-kleben und keine Seifenmalstifte. Und wie willst du ohne Becher den ganzen schönen Schaum aus der Badewanne auf den Boden schubsen? Und wo steht das Baby-Shampoo, dass man UNBEDINGT braucht, um ständig neuen Schaum zu produzieren? Eine Flasche sollte übrigens für zwei Mal Baden reichen.

Da ist noch eine Menge Verbesserungspotential!

Die Idee ALLEINE zu baden, stieß bei den Schnuckies auf Unverständnis. Wen soll man denn da bitte mit Wasser anspucken? Mit wem Wettschwimmen? Mit wem liefert man sich Seifenschaumsprayduelle? Und wem gibt man die Schuld für die Überschwemmung des Badezimmers? Denk mal drüber nach.

Die Kerzerl wurden von den Kurzen mit großem Neid beäugt. Und spekulative Blicke Richtung Mutter und der Schublade mit den Feuerzeugen und Teelichtern geworfen.

Das nächste Mal Baden sie unter Aufsicht.

Dienstag, 16. September 2008

Die Philosophische Frage des Tages

von Kilian (5):

"Warum gibt es zwei Seiten und nur eine Mitte?"

Montag, 15. September 2008

Sinead O'Connor - Thank You for Hearing Me




Thank you for hearing me
Thank you for loving me
Thank you for seeing me
And for not leaving me

Thank you for staying with me
Thanks for not hurting me
You are gentle with me
Thanks for silence with me

Thank you for holding me
And saying "I could be"
Thank you for saying "Baby"
Thank you for holding me
Thank you for helping me

Thank you, thank you for helping me
Thank you for breaking my heart
Thank you for tearing me apart
Now I've a strong, strong heart
Thank you for breaking my heart

Sonntag, 14. September 2008

Timons Geburtstags-Wunschliste

Sollte eine/einer von euch auf der Suche sein nach einem Geburtstagsgeschenk für Timons 8. Geburtstag, dem/der kann geholfen werden. Die neue Liste ist da: Ein kleiner Tipp: H steht häufig für W. Hoki Doki ist ein Walki-Talki)


Ach ja, NIEMAND kauft ihm einen Game-Boy und eine X-Box! Kapischo!?!
Und der Beißkorb für Kilian ist auch nicht wirklich nötig. Er beißt nur selten, und dann meist mit gutem Grund.

Samstag, 13. September 2008

Familien-Fahrradausflug

Ja, ja, ja, ist ja schon gut, ich blog eh schon wieder...

Musste mich erst von blog-Marathon im Urlaub erholen, den Start von Schule, Kindergarten (ich sage nur Elternabende!), Job und neuem Praktikum abwickeln. Stefan war bis vor kurzem in Krankenstand mit Lungenentzündung. Immer noch diese Geschichte, die ihn schon den ganzen Urlaub über beschäftigt hat. Wiederholt verbunden mit heftigen Rückschlägen, sobald ich kreative Ideen für eine sinnvolle Nutzung des Krankenstands aufbrachte wie Medikamente sortieren, Werzeug aufräumen, Computerzeug ausmisten,...

Am Samstag haben wir unseren ersten gemeinsamen Fahrradausflug zum Pfadfinderlager gemacht, nachdem nun erstmals alle Familienmitglieder Radfahren können. Der Aufbruch hat länger gedauert als die Fahrt:
Auf die Suche gehen, nach den richtigen Schlüsseln zu den Fahrradschlössern, Fahrräder befreien, abnehmbare Fahrradlampen suchen und anstecken, Kinder zu Jacken und Socken nötigen, ihnen die Sandalen/Sommer-Schlapfen ausreden, bemerken, dass Schuhe aus dem letzten Herbst nicht mehr passen, passende Herbstschuhe im Keller und am Dachboden suchen, Fahrradhelme für die Kinder raussuchen und aufsetzen, sich schlapp herausreden, warum wir Eltern keine Helme tragen, alle aufs Klo schicken, beim Losfahren bemerken, dass nicht genug Luft im Vorderreifen ist. Also alle wieder absteigen, Luftpumpe suchen, Viertelstunde herumprobieren, wie das überhaupt funktioniert (Sie sehen, wir fahren SELTEN Rad), verschiedene Ventile durchprobieren, verschiedene Aufsatzrichtungen/Reihenfolgen probieren, Ventil mehr oder weniger rausschrauben, im Zuge dieser Versuche die restliche Luft rauslassen bis der Reifen ganz platt ist, auf die Suche nach einem Roller gehen, als Ersatz für das Fahrrad, einsehen müssen, dass Roller zu klein, jammernde Kinder beruhigen, weiter am Ventil rumfummeln, die Nachbarn um Hilfe rufen, doch noch unerwartet Erfolg haben mit dem Ventil, Rad aufpumpen, alle anderen Räder auch gleich aufpumpen, noch einmal alle aufs Klo schicken, losfahren. Noch einmal umkehren, Haus aufsperren und Handy holen. Noch ein paar zusätzlich Jacken auf die Gepäckträger klemmen. Wieder losfahren.
Aber auch die Fahrt war mehr Schieben und Warten als Fahren, da nur 50% der Familienmitglieder auch bremsen können und 25% noch große Mühe haben beim Anfahren und Spur halten.

Gut angekommen sind wir aber, Timon hat die Pfadfinder inspiziert und sich seine zukünftigen GruppenleiterInnen angesehen, ab Freitag ist er nämlich ein kleiner Wölfling. Er freut sich schon sehr darauf.

Freitag, 29. August 2008

Italien Tag 11

Der Urlaub ist zu Ende... ...heute packen wir unsere sieben Zwetschgen (und den ganzen Rest) und fahren zurück in die Heimat...Kinderarbeit Nr.12:Brgitte kocht noch einmal für den ganzen Clan
...und los gehts!
Der Stau ist dort, wo er hingehört - auf der Gegenfahrbahn.
Die Schnuckies haben ihren eigenen iPod und hören (mit Kopfhörer!!!) Kinderhörspiele, Christina Stürmer und die Prinzen. Ab und zu hört man von der Rückbank: "Du must ein Schwein sein!" "Küssen verboten, streng erboten!" "In einem Scherbenmeeeeheeeer" dann singen sie bei ihren Lieblingsliedern mit. So vergeht die Zeit schnell und nach sieben Stunden Fahrt sind wir wieder daheim.
Danke an die Clan-Familie für die wunderbare Zeit in Italien! Ich liebe euch alle!
Und damit endet die Urlaubsberichterstattung im Narrenturm.

Italien Tag 10


Noch eine letzte Besprechung...

Klara ruft Verstärkung ein, damit zählen wir 23 Clan-Mitglieder und Sympathisanten. Die Übernahme des Campingplatzes kann beginnen.


Angriff!


Mist! Hat nicht geklappt. Nächster Versuch in einem Jahr. Same time, same place.

Agent Tim und Agent Flo sondieren schon einmal die Lage incognito in ihrem Dienst-Ferrari.

Agnes hat heute Kochdienst. Jeden Tag kocht eine Clanmutter mittags für die ganze Mischpoche.

Ein weiterer Gast, Mr. Krebs, bekommt von uns ein neues Einsiedlerhäuschen. Ein Versuch, die Einheimischen auf unsere Seite zu bringen.
Heute stelle ich noch eine familiäre Obsession vor: Das Shiva-Eye-Suchen.
Shiva Eyes (auch Katzenauge oder Tränen der Santa Lucia) sind die Verschlussdeckel von Kreiselschnecken (Trochidae), genau gesagt des Roten Runzelsterns. Sie sind sehr klein, sehr unauffällig, selten und schwer zu finden. Wenn Sie im Morgengrauen an den Strand gehen und (zumeist) ältere Damen gebückt die Wasserkante absuchen sehen, dann sind das vermutlich Shiva-Eye-Sucherinnen und Tante Irmi ist höchstwahrscheinlich unter ihnen. Sie ist Familien-Rekord-Halterin.

Agnes probiert heuer eine vielversprechende neue Methode aus, die Shiva-Eyes anlocken soll:


Als Plan B greift sie auf die gute alte Kinderarbeit zurück: "So schaut ein Shiva-Eye aus. Such das! Such, Mia!"