Freitag, 19. September 2008

Schaumbaden für Profis

Das ist eigentlich ein Kommentar zu einem Post von Anschu auf http://einmalumdieecke.blogspot.com/. (Bitte das Bild vom Schaumbad bewundern)
Weil er aber viele wertvolle Tipps erhält, die vielen Erwachsenen zugute kommen sollen, poste ich ihn auch hier im Narrenturm (Ich hoffe, du erlaubst das Cross-Posten, Anschu.)


Nachdem sie ihr Erstaunen überwunden haben, dass auch ERWACHSENE (!?!) Schaumbäder machen, haben die Schnuckies Anschus Schaumbad-Orgie fachkundig analysiert:

Nach Ansicht der Experten ist sowohl Wasserstand als auch Schaummenge befriedigend. Als kleinen Tipp möchten sie dir die Verwendung von Wasserfärbetabletten (aus Lebensmittelfarben) ans Herz legen. So wird der Schaum rosa, blau, grün, gelb. Sehr hübsch. Wenn alle Farben zugleich verwendet werden, ist das Ergebnis übrigens nicht bunt. Den Versuch kannst du dir sparen.
Die Färbetabletten eignen sich auch ganz hervorragend für diverse kleine Experimente, haften gut auf der Haut und schmecken auch gar nicht sooo schlecht. Geschluckt beglücken sie dich noch tagelang mit Spaß und Spannung.

Saft färbt das Badewasser kaum. Lulu auch nicht.

Mit Mitleid und Kopfschütteln wurde das Fehlen der wichtigsten Utensilien kommentiert: Keine Boote, keine Enten, keine Aufziehtiere, keine Gieskanne, kein Rudi-Lausemaus-Seifenschaumspray, kein Moosgummi-zum-an-die-Fliesen-kleben und keine Seifenmalstifte. Und wie willst du ohne Becher den ganzen schönen Schaum aus der Badewanne auf den Boden schubsen? Und wo steht das Baby-Shampoo, dass man UNBEDINGT braucht, um ständig neuen Schaum zu produzieren? Eine Flasche sollte übrigens für zwei Mal Baden reichen.

Da ist noch eine Menge Verbesserungspotential!

Die Idee ALLEINE zu baden, stieß bei den Schnuckies auf Unverständnis. Wen soll man denn da bitte mit Wasser anspucken? Mit wem Wettschwimmen? Mit wem liefert man sich Seifenschaumsprayduelle? Und wem gibt man die Schuld für die Überschwemmung des Badezimmers? Denk mal drüber nach.

Die Kerzerl wurden von den Kurzen mit großem Neid beäugt. Und spekulative Blicke Richtung Mutter und der Schublade mit den Feuerzeugen und Teelichtern geworfen.

Das nächste Mal Baden sie unter Aufsicht.

Dienstag, 16. September 2008

Die Philosophische Frage des Tages

von Kilian (5):

"Warum gibt es zwei Seiten und nur eine Mitte?"

Montag, 15. September 2008

Sinead O'Connor - Thank You for Hearing Me




Thank you for hearing me
Thank you for loving me
Thank you for seeing me
And for not leaving me

Thank you for staying with me
Thanks for not hurting me
You are gentle with me
Thanks for silence with me

Thank you for holding me
And saying "I could be"
Thank you for saying "Baby"
Thank you for holding me
Thank you for helping me

Thank you, thank you for helping me
Thank you for breaking my heart
Thank you for tearing me apart
Now I've a strong, strong heart
Thank you for breaking my heart

Sonntag, 14. September 2008

Timons Geburtstags-Wunschliste

Sollte eine/einer von euch auf der Suche sein nach einem Geburtstagsgeschenk für Timons 8. Geburtstag, dem/der kann geholfen werden. Die neue Liste ist da: Ein kleiner Tipp: H steht häufig für W. Hoki Doki ist ein Walki-Talki)


Ach ja, NIEMAND kauft ihm einen Game-Boy und eine X-Box! Kapischo!?!
Und der Beißkorb für Kilian ist auch nicht wirklich nötig. Er beißt nur selten, und dann meist mit gutem Grund.

Samstag, 13. September 2008

Familien-Fahrradausflug

Ja, ja, ja, ist ja schon gut, ich blog eh schon wieder...

Musste mich erst von blog-Marathon im Urlaub erholen, den Start von Schule, Kindergarten (ich sage nur Elternabende!), Job und neuem Praktikum abwickeln. Stefan war bis vor kurzem in Krankenstand mit Lungenentzündung. Immer noch diese Geschichte, die ihn schon den ganzen Urlaub über beschäftigt hat. Wiederholt verbunden mit heftigen Rückschlägen, sobald ich kreative Ideen für eine sinnvolle Nutzung des Krankenstands aufbrachte wie Medikamente sortieren, Werzeug aufräumen, Computerzeug ausmisten,...

Am Samstag haben wir unseren ersten gemeinsamen Fahrradausflug zum Pfadfinderlager gemacht, nachdem nun erstmals alle Familienmitglieder Radfahren können. Der Aufbruch hat länger gedauert als die Fahrt:
Auf die Suche gehen, nach den richtigen Schlüsseln zu den Fahrradschlössern, Fahrräder befreien, abnehmbare Fahrradlampen suchen und anstecken, Kinder zu Jacken und Socken nötigen, ihnen die Sandalen/Sommer-Schlapfen ausreden, bemerken, dass Schuhe aus dem letzten Herbst nicht mehr passen, passende Herbstschuhe im Keller und am Dachboden suchen, Fahrradhelme für die Kinder raussuchen und aufsetzen, sich schlapp herausreden, warum wir Eltern keine Helme tragen, alle aufs Klo schicken, beim Losfahren bemerken, dass nicht genug Luft im Vorderreifen ist. Also alle wieder absteigen, Luftpumpe suchen, Viertelstunde herumprobieren, wie das überhaupt funktioniert (Sie sehen, wir fahren SELTEN Rad), verschiedene Ventile durchprobieren, verschiedene Aufsatzrichtungen/Reihenfolgen probieren, Ventil mehr oder weniger rausschrauben, im Zuge dieser Versuche die restliche Luft rauslassen bis der Reifen ganz platt ist, auf die Suche nach einem Roller gehen, als Ersatz für das Fahrrad, einsehen müssen, dass Roller zu klein, jammernde Kinder beruhigen, weiter am Ventil rumfummeln, die Nachbarn um Hilfe rufen, doch noch unerwartet Erfolg haben mit dem Ventil, Rad aufpumpen, alle anderen Räder auch gleich aufpumpen, noch einmal alle aufs Klo schicken, losfahren. Noch einmal umkehren, Haus aufsperren und Handy holen. Noch ein paar zusätzlich Jacken auf die Gepäckträger klemmen. Wieder losfahren.
Aber auch die Fahrt war mehr Schieben und Warten als Fahren, da nur 50% der Familienmitglieder auch bremsen können und 25% noch große Mühe haben beim Anfahren und Spur halten.

Gut angekommen sind wir aber, Timon hat die Pfadfinder inspiziert und sich seine zukünftigen GruppenleiterInnen angesehen, ab Freitag ist er nämlich ein kleiner Wölfling. Er freut sich schon sehr darauf.

Freitag, 29. August 2008

Italien Tag 11

Der Urlaub ist zu Ende... ...heute packen wir unsere sieben Zwetschgen (und den ganzen Rest) und fahren zurück in die Heimat...Kinderarbeit Nr.12:Brgitte kocht noch einmal für den ganzen Clan
...und los gehts!
Der Stau ist dort, wo er hingehört - auf der Gegenfahrbahn.
Die Schnuckies haben ihren eigenen iPod und hören (mit Kopfhörer!!!) Kinderhörspiele, Christina Stürmer und die Prinzen. Ab und zu hört man von der Rückbank: "Du must ein Schwein sein!" "Küssen verboten, streng erboten!" "In einem Scherbenmeeeeheeeer" dann singen sie bei ihren Lieblingsliedern mit. So vergeht die Zeit schnell und nach sieben Stunden Fahrt sind wir wieder daheim.
Danke an die Clan-Familie für die wunderbare Zeit in Italien! Ich liebe euch alle!
Und damit endet die Urlaubsberichterstattung im Narrenturm.

Italien Tag 10


Noch eine letzte Besprechung...

Klara ruft Verstärkung ein, damit zählen wir 23 Clan-Mitglieder und Sympathisanten. Die Übernahme des Campingplatzes kann beginnen.


Angriff!


Mist! Hat nicht geklappt. Nächster Versuch in einem Jahr. Same time, same place.

Agent Tim und Agent Flo sondieren schon einmal die Lage incognito in ihrem Dienst-Ferrari.

Agnes hat heute Kochdienst. Jeden Tag kocht eine Clanmutter mittags für die ganze Mischpoche.

Ein weiterer Gast, Mr. Krebs, bekommt von uns ein neues Einsiedlerhäuschen. Ein Versuch, die Einheimischen auf unsere Seite zu bringen.
Heute stelle ich noch eine familiäre Obsession vor: Das Shiva-Eye-Suchen.
Shiva Eyes (auch Katzenauge oder Tränen der Santa Lucia) sind die Verschlussdeckel von Kreiselschnecken (Trochidae), genau gesagt des Roten Runzelsterns. Sie sind sehr klein, sehr unauffällig, selten und schwer zu finden. Wenn Sie im Morgengrauen an den Strand gehen und (zumeist) ältere Damen gebückt die Wasserkante absuchen sehen, dann sind das vermutlich Shiva-Eye-Sucherinnen und Tante Irmi ist höchstwahrscheinlich unter ihnen. Sie ist Familien-Rekord-Halterin.

Agnes probiert heuer eine vielversprechende neue Methode aus, die Shiva-Eyes anlocken soll:


Als Plan B greift sie auf die gute alte Kinderarbeit zurück: "So schaut ein Shiva-Eye aus. Such das! Such, Mia!"


Donnerstag, 28. August 2008

Italien Tag 9

Noch eine Meerjungfrau. Oder eine Frisierpuppe?


Die große Burg vor dem Einfall der wilden Kerle:
Attacke!!!! Bitte zu beachten die kleine "Arschrinne" die Burg hinunter:
Nichte Livia:
Kilian hüpft über die Wellen:

Kilian und die Monster:

Früh übt sich...ALLE wollen die Vorderseite sehen...
Stefanie verschaukelt Bruder Florian und Cousin Timon.
Die kleinen Grilltassen sind ausreichend für ein paar Würstel und einige schmale Fleischstücke - und für das traditionelle Mashmallows-Grillen!

Dienstag, 26. August 2008

Italien Tag 8

Wie immer wolkenlos und heiss. Manche vergnügen sich lieber im Pool als am Meer:
Der Bollerwagen ist viel im Einsatz:
...als Transportmittel zum und vom Strand:...als Müllwagen:Mit der Kleckertüte Gatschwürste erzeugen. Die beliebte Sandiküre:
Aber auch ohne Tüte geht Gatschen ganz hervorragend:
Super Wind zum Drachensteigen: Wenn Neffen die Tante vernichten...
...wird sie zur Meerjungfrau.

Alte Bekannte getroffen: Sponge Bob und Mr. Krebs: