Montag, 22. Dezember 2008
Sonntag, 21. Dezember 2008
Wintersonnwend

Traditionell werden in der Wintersonnwendnacht auch große Feuer entfacht.
Ebenfalls ein alter Brauch ist es, hinaus in den Wald zu gehen und einen Baum zu schmücken, mit Kerzen zu bestücken und drum herum zu tanzen. Erst im letzten Jahrhundert kam dann die Mode auf, den Baum abzuschneiden und mit ins Haus zu nehmen.
Es ist die Zeit der Regentschaft der Percht, der Erdmuttergöttin die das Licht wieder zurückbringt (keltisch Peratha = das Licht).
Noch heute werden besonders im Alpenraum, Voralpenland und im Bayrischen Wald Perchtenläufe veranstaltet. Hierbei setzen sich junge Männer schwere Holzmasken, mit zumeist Furcht erregenden Fratzen, auf und laufen in Fell gekleidet, zum Teil mit Glocken behangen und mit allerlei Lärm, Getöse und Geschrei durch die Nacht und wollen damit die Winterdämonen vertreiben. Alles dreht sich um die alte Wintergöttin Frau Perchta (Bertha), die mit einer hässlichen Fratze vorne – den Winter darstellend – und einem schönen (Sonnen-) Gesicht – der Aussicht, dass auch wieder schöne und warme Tage kommen werden – verkörpert wird.
Es ist der Beginn der Rauhnächte, die Zeit zwischen der Zeit. Diese besonderen 16 Tage und Nächte, teilten sich folgendermaßen auf:
Die ersten 3 Tage nach der Wintersonnwende waren den 3 Schicksalsgöttinnen - den Nornen, die die Schicksalsfäden sowohl für Menschen, als auch für Götter spinnen – geweiht.
Die restlichen 13 Tage und Nächte, ab der Weihenacht – in welcher die irdischen Vertreterinnen, der drei Nornen, die so genannten Saligen Frauen (Salig= Heilbringend) das Lichtkind unter die Menschen brachten – gelten als die eigentlichen Rauh- oder auch Rauchnächte. Sie werden auch Lostage genannt.
Vielerorts wurde in dieser Zeit sowohl in den Wohnräumen, als auch in den Stallungen, geräuchert (Rauchnächte), denn man glaubte, dass in diesen Tagen die Winterdämonen am mächtigsten waren. So galt hier auch, nicht zu baden, keine Wäsche zu waschen und diese nicht auf zu hängen, denn bei solchen Gelegenheiten, so mutmaßte man, hätten diese "bösen Geister" besonders leichtes Spiel. Auch vor der so genannten „Wilden Jagd“, die von Gottvater Odin/Wotan selbst angeführt wurde und sich in heftigen Winterstürmen offenbarte, fürchtete man sich sehr und verließ das Haus nur, wenn es denn unbedingt sein musste."
Samstag, 20. Dezember 2008
Freitag, 19. Dezember 2008
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Dienstag, 16. Dezember 2008
Kalorienregeln in der Weihnachtszeit
1.) Wenn du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.
2.) Wenn du eine Light-Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade isst, dann werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade vernichtet.
3.) Wenn du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien, die du mehr isst als die andern.
4.) Essen, das zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac) zählt NIE.
5.) Je mehr du diejenigen mästest, die täglich rund um dich sind, desto schlanker wirkst du selbst.
6.) Essen, das als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Erdnüsse, Limonade, Schokolade oder Zuckerln), beim DVD-schauen oder beim Musikhören, enthält keine Kalorien, da es ja nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern nur als Teil der Unterhaltung.
7.) Kuchenstücke oder Gebäck enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden, weil das Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.
8.) Alles was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien weil es ja ein Teil der Essenszubereitung ist.
9.) Essen mit der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kalorieninhalt (z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade, Pilze und weiße Schokolade).
10.) Speisen die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine Wärmeeinheit sind.
Montag, 15. Dezember 2008
Sonntag, 14. Dezember 2008
Samstag, 13. Dezember 2008
No headache needed: 46% of women choose Internet over sex
"According to new survey results from Intel, women are more likely than men to willingly sacrifice sex for two weeks than risk losing Internet access for that long. And you thought headaches were a problem.
Almost half (46 percent) of all women said that they would choose the Internet over sex for two weeks. Broken down, the numbers are even more scary for the male side of the population: 49 percent of women between the ages of 18 and 34 would rather have the Internet than some tender lovin', and 52 percent between age 35 and 44 felt the same way. It looks like the numbers only go down in the upper age groups, who don't tend to spend as much time on the Internet in the first place.
Men have trouble resisting the succubus that is the online world either, but in lower numbers (30 percent overall). 39 percent of men between the ages of 18 and 34 said they would sacrifice sex for the Internet for two weeks, while a mere 23 percent of those between 35 and 44 said so.
Sex wasn't the only thing people ranked below Internet access in Intel's survey, though. Cable TV subscriptions, dining out, shopping for clothes, and gym memberships all lose out to the Internet when push comes to shove. In fact, TV seemed to be one of the most expendable of the non-people-related options, with 58 percent of all adults (male and female) saying they would rather give up TV for two weeks than live without Internet for even a single week."
der ganze Artikel aus ars technica hier

Cartoon aus xkcd
Freitag, 12. Dezember 2008
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Weihnachtsskandal im Hause ullamarike
Da die Kurzen glaubhaft versichern, Zotter-Schoko nicht zu mögen und sowieso noch bis zum Hals in Nikolo-Schokis schwimmen, scheiden sie als Hauptverdächtige aus. Der Stefan klaut lieber die Nikolo-Schoki der Kurzen.
(An dieser Stelle eine kurze Werbeeinschaltung: Madagascar 2 unbedingt ansehen! Allein schon wegen der Pinguine.)
Der Inhalt von Nummer Neun bleibt also ein Rätsel. Polenta mit Vogelbeerschnaps? Sauerkraut mit Chilli? Erdbeeren mit Ketchup?
Dienstag, 9. Dezember 2008
Montag, 8. Dezember 2008
Weihnachtslieder zum Weinen
Meinen Sieger habe ich vor ein Paar Tagen als CD beim Libro gekauft: Gregorian Chants "The Very Best Christmas Favourites", am allerschlimmsten: "Last Christmas" von George Michael. Schon an und für sich das nervigste aller Weihnachts-Schnulzen und dann auch noch mit Synthesizern und Männerchor niedergebügelt... Wäh. Leider kann ich das gute Stück nicht auf YouTube finden. Ein anderes von der CD, genau so hübsch, ist aber hier:
Zwischendurch zum Erholen:
Kitsch as Kitsch can be:
der Orden der samtenen Spermien betet die verhüllte Gebärmutter an. Auch was Schönes. Und eine schöne Erinnerung, dass auch die Empfängnis zur Geburt gehört.
Sonntag, 7. Dezember 2008
Briefe ans Christkind
Fliegenklatsche, Teppich, Sackerl, Wäschekorb (zum Aufräumen), Sporttasche, Uhr, Wecker, Luftballon (grün), Tixo, Glücksbringer, Badezimmerfliesen-Fische, Pflanze, Kastanienkette, Kassa, Kopfhörer, Frisbee, Taschenlampe, Kuschelpolster, Fell, Seife (Kandoo), Schreib- und Malhefte, Lernbuch, Geheimschriftenbuch, Zahnschachtel (für die bereits ausgefallenen ersten Zähne), Stoffkatze (kuschelig), Halloween-Korb (zum Einsammeln der Süßigkeiten), Taschentücher, Deko-Kette (aus Filz), Engerl zum Aufhängen, Stromkabel (ohne Strom zum Spielen), ein Experimentierkasten für 5-Jährige (im Gegensatz zu Timons Chemiekasten der nur für 8-Jährige ist), Nachtkasterl, Flugzeug (Plastik), eigene Wämflasche (kuscheliger Überzug!), Linus-Bärli-Familie, Blume (lila), Verkleidungsgewand Ober- und Unterteil (alles außer Ritter, das hat er schon)
Samstag, 6. Dezember 2008
Freitag, 5. Dezember 2008
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Dienstag, 2. Dezember 2008
Montag, 1. Dezember 2008
Der 1. Dezember
Ein Christ
"Rabbi, ich habe meinen Sohn im besten jüdischen Glauben erzogen. Und was ist er heute? Ein Christ! Sag mir Rabbi, was soll ich tun?"
Und der Rabbi antwortete: "Ich kenne dein Problem. Auch ich hatte einen Sohn, den ich im besten jüdischen Glauben erzog. Und was ist aus ihm geworden? Ein Christ!"
"Aber Rabbi", fragte der Ratsuchende, "was hast Du dann getan?"
"Ich habe zu Gott gesprochen und ihm von meinem Problem erzählt."
"Und was antwortete Gott?"
"Er sprach: "Rabbi, auch ich habe meinen Sohn im besten jüdischen Glauben
erzogen. Und was ist er geworden? Ein Christ!"
"Ich habe ein neues Testament gemacht!"
Sonntag, 30. November 2008
She's a mean poet
Here she is, in a work I have taken to calling “The Relevance of Africa.” (Not a single word or comma has been changed, but the line breaks are placed where they naturally fall.) In it, Palin blends the energy of free verse with the austerity of a classic 14-line sonnet.
It reads: “And the relevance to me /With that issue, /As we spoke /About Africa and some /Of the countries /There that were /Kind of the people succumbing /To the dictators /And the corruption /Of some collapsed governments /On the /Continent, /The relevance /Was Alaska’s.”
A great poet needs to leave open the door between the conscious and unconscious; Sarah Palin has removed her door from its hinges. A great poet does not self-censor; Sarah Palin seems authentically innocent of what she is saying. She could be the most natural, visionary poet since William Blake.
The talent of a woman who can improvise a perfect 17-syllable haiku live, in front of 30,000 people —
What’s the difference
Between a hockey mom and
A pit bull? Lipstick
— must not be wasted!
aus Prospect
by Julian Gough
Samstag, 29. November 2008
The Poetry of D.H. Rumsfeld
Secretary of Defense Donald Rumsfeld is an accomplished man. Not only is he guiding the war in Iraq, he has been a pilot, a congressman, an ambassador, a businessman, and a civil servant. But few Americans know that he is also a poet.
Until now, the secretary's poetry has found only a small and skeptical audience: the Pentagon press corps. Every day, Rumsfeld regales reporters with his jazzy, impromptu riffs. Few of them seem to appreciate it.
But we should all be listening. Rumsfeld's poetry is paradoxical: It uses playful language to address the most somber subjects: war, terrorism, mortality. Much of it is about indirection and evasion: He never faces his subjects head on but weaves away, letting inversions and repetitions confuse and beguile. His work, with its dedication to the fractured rhythms of the plainspoken vernacular, is reminiscent of William Carlos Williams'. Some readers may find that Rumsfeld's gift for offhand, quotidian pronouncements is as entrancing as Frank O'Hara's.
And so Slate has compiled a collection of Rumsfeld's poems, bringing them to a wider public for the first time. The poems that follow are the exact words of the defense secretary, as taken from the official transcripts on the Defense Department Web site.
The Unknown
As we know,
There are known knowns.
There are things we know we know.
We also know
There are known unknowns.
That is to say
We know there are some things
We do not know.
But there are also unknown unknowns,
The ones we don't know
We don't know.
—Feb. 12, 2002, Department of Defense news briefing
Glass Box
You know, it's the old glass box at the—
At the gas station,
Where you're using those little things
Trying to pick up the prize,
And you can't find it.
It's—
And it's all these arms are going down in there,
And so you keep dropping it
And picking it up again and moving it,
But—
Some of you are probably too young to remember those—
Those glass boxes,
But—
But they used to have them
At all the gas stations
When I was a kid.
—Dec. 6, 2001, Department of Defense news briefing
A Confession
Once in a while,
I'm standing here, doing something.
And I think,
"What in the world am I doing here?"
It's a big surprise.
—May 16, 2001, interview with the New York Times
Happenings
You're going to be told lots of things.
You get told things every day that don't happen.
It doesn't seem to bother people, they don't—
It's printed in the press.
The world thinks all these things happen.
They never happened.
Everyone's so eager to get the story
Before in fact the story's there
That the world is constantly being fed
Things that haven't happened.
All I can tell you is,
It hasn't happened.
It's going to happen.
—Feb. 28, 2003, Department of Defense briefing
The Digital Revolution
Oh my goodness gracious,
What you can buy off the Internet
In terms of overhead photography!
A trained ape can know an awful lot
Of what is going on in this world,
Just by punching on his mouse
For a relatively modest cost!
—June 9, 2001, following European trip
The Situation
Things will not be necessarily continuous.
The fact that they are something other than perfectly continuous
Ought not to be characterized as a pause.
There will be some things that people will see.
There will be some things that people won't see.
And life goes on.
—Oct. 12, 2001, Department of Defense news briefing
Clarity
I think what you'll find,
I think what you'll find is,
Whatever it is we do substantively,
There will be near-perfect clarity
As to what it is.
And it will be known,
And it will be known to the Congress,
And it will be known to you,
Probably before we decide it,
But it will be known.
—Feb. 28, 2003, Department of Defense briefing
By Hart Seely
Posted Wednesday, April 2, 2003, at 1:03 PM ET
im Magazin Slate
