Montag, 22. Dezember 2008
Sonntag, 21. Dezember 2008
Wintersonnwend

Traditionell werden in der Wintersonnwendnacht auch große Feuer entfacht.
Ebenfalls ein alter Brauch ist es, hinaus in den Wald zu gehen und einen Baum zu schmücken, mit Kerzen zu bestücken und drum herum zu tanzen. Erst im letzten Jahrhundert kam dann die Mode auf, den Baum abzuschneiden und mit ins Haus zu nehmen.
Es ist die Zeit der Regentschaft der Percht, der Erdmuttergöttin die das Licht wieder zurückbringt (keltisch Peratha = das Licht).
Noch heute werden besonders im Alpenraum, Voralpenland und im Bayrischen Wald Perchtenläufe veranstaltet. Hierbei setzen sich junge Männer schwere Holzmasken, mit zumeist Furcht erregenden Fratzen, auf und laufen in Fell gekleidet, zum Teil mit Glocken behangen und mit allerlei Lärm, Getöse und Geschrei durch die Nacht und wollen damit die Winterdämonen vertreiben. Alles dreht sich um die alte Wintergöttin Frau Perchta (Bertha), die mit einer hässlichen Fratze vorne – den Winter darstellend – und einem schönen (Sonnen-) Gesicht – der Aussicht, dass auch wieder schöne und warme Tage kommen werden – verkörpert wird.
Es ist der Beginn der Rauhnächte, die Zeit zwischen der Zeit. Diese besonderen 16 Tage und Nächte, teilten sich folgendermaßen auf:
Die ersten 3 Tage nach der Wintersonnwende waren den 3 Schicksalsgöttinnen - den Nornen, die die Schicksalsfäden sowohl für Menschen, als auch für Götter spinnen – geweiht.
Die restlichen 13 Tage und Nächte, ab der Weihenacht – in welcher die irdischen Vertreterinnen, der drei Nornen, die so genannten Saligen Frauen (Salig= Heilbringend) das Lichtkind unter die Menschen brachten – gelten als die eigentlichen Rauh- oder auch Rauchnächte. Sie werden auch Lostage genannt.
Vielerorts wurde in dieser Zeit sowohl in den Wohnräumen, als auch in den Stallungen, geräuchert (Rauchnächte), denn man glaubte, dass in diesen Tagen die Winterdämonen am mächtigsten waren. So galt hier auch, nicht zu baden, keine Wäsche zu waschen und diese nicht auf zu hängen, denn bei solchen Gelegenheiten, so mutmaßte man, hätten diese "bösen Geister" besonders leichtes Spiel. Auch vor der so genannten „Wilden Jagd“, die von Gottvater Odin/Wotan selbst angeführt wurde und sich in heftigen Winterstürmen offenbarte, fürchtete man sich sehr und verließ das Haus nur, wenn es denn unbedingt sein musste."
Samstag, 20. Dezember 2008
Freitag, 19. Dezember 2008
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Dienstag, 16. Dezember 2008
Kalorienregeln in der Weihnachtszeit
1.) Wenn du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.
2.) Wenn du eine Light-Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade isst, dann werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade vernichtet.
3.) Wenn du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien, die du mehr isst als die andern.
4.) Essen, das zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac) zählt NIE.
5.) Je mehr du diejenigen mästest, die täglich rund um dich sind, desto schlanker wirkst du selbst.
6.) Essen, das als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Erdnüsse, Limonade, Schokolade oder Zuckerln), beim DVD-schauen oder beim Musikhören, enthält keine Kalorien, da es ja nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern nur als Teil der Unterhaltung.
7.) Kuchenstücke oder Gebäck enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden, weil das Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.
8.) Alles was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien weil es ja ein Teil der Essenszubereitung ist.
9.) Essen mit der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kalorieninhalt (z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade, Pilze und weiße Schokolade).
10.) Speisen die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine Wärmeeinheit sind.
Montag, 15. Dezember 2008
Sonntag, 14. Dezember 2008
Samstag, 13. Dezember 2008
No headache needed: 46% of women choose Internet over sex
"According to new survey results from Intel, women are more likely than men to willingly sacrifice sex for two weeks than risk losing Internet access for that long. And you thought headaches were a problem.
Almost half (46 percent) of all women said that they would choose the Internet over sex for two weeks. Broken down, the numbers are even more scary for the male side of the population: 49 percent of women between the ages of 18 and 34 would rather have the Internet than some tender lovin', and 52 percent between age 35 and 44 felt the same way. It looks like the numbers only go down in the upper age groups, who don't tend to spend as much time on the Internet in the first place.
Men have trouble resisting the succubus that is the online world either, but in lower numbers (30 percent overall). 39 percent of men between the ages of 18 and 34 said they would sacrifice sex for the Internet for two weeks, while a mere 23 percent of those between 35 and 44 said so.
Sex wasn't the only thing people ranked below Internet access in Intel's survey, though. Cable TV subscriptions, dining out, shopping for clothes, and gym memberships all lose out to the Internet when push comes to shove. In fact, TV seemed to be one of the most expendable of the non-people-related options, with 58 percent of all adults (male and female) saying they would rather give up TV for two weeks than live without Internet for even a single week."
der ganze Artikel aus ars technica hier

Cartoon aus xkcd
Freitag, 12. Dezember 2008
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Weihnachtsskandal im Hause ullamarike
Da die Kurzen glaubhaft versichern, Zotter-Schoko nicht zu mögen und sowieso noch bis zum Hals in Nikolo-Schokis schwimmen, scheiden sie als Hauptverdächtige aus. Der Stefan klaut lieber die Nikolo-Schoki der Kurzen.
(An dieser Stelle eine kurze Werbeeinschaltung: Madagascar 2 unbedingt ansehen! Allein schon wegen der Pinguine.)
Der Inhalt von Nummer Neun bleibt also ein Rätsel. Polenta mit Vogelbeerschnaps? Sauerkraut mit Chilli? Erdbeeren mit Ketchup?
Dienstag, 9. Dezember 2008
Montag, 8. Dezember 2008
Weihnachtslieder zum Weinen
Meinen Sieger habe ich vor ein Paar Tagen als CD beim Libro gekauft: Gregorian Chants "The Very Best Christmas Favourites", am allerschlimmsten: "Last Christmas" von George Michael. Schon an und für sich das nervigste aller Weihnachts-Schnulzen und dann auch noch mit Synthesizern und Männerchor niedergebügelt... Wäh. Leider kann ich das gute Stück nicht auf YouTube finden. Ein anderes von der CD, genau so hübsch, ist aber hier:
Zwischendurch zum Erholen:
Kitsch as Kitsch can be:
der Orden der samtenen Spermien betet die verhüllte Gebärmutter an. Auch was Schönes. Und eine schöne Erinnerung, dass auch die Empfängnis zur Geburt gehört.
Sonntag, 7. Dezember 2008
Briefe ans Christkind
Fliegenklatsche, Teppich, Sackerl, Wäschekorb (zum Aufräumen), Sporttasche, Uhr, Wecker, Luftballon (grün), Tixo, Glücksbringer, Badezimmerfliesen-Fische, Pflanze, Kastanienkette, Kassa, Kopfhörer, Frisbee, Taschenlampe, Kuschelpolster, Fell, Seife (Kandoo), Schreib- und Malhefte, Lernbuch, Geheimschriftenbuch, Zahnschachtel (für die bereits ausgefallenen ersten Zähne), Stoffkatze (kuschelig), Halloween-Korb (zum Einsammeln der Süßigkeiten), Taschentücher, Deko-Kette (aus Filz), Engerl zum Aufhängen, Stromkabel (ohne Strom zum Spielen), ein Experimentierkasten für 5-Jährige (im Gegensatz zu Timons Chemiekasten der nur für 8-Jährige ist), Nachtkasterl, Flugzeug (Plastik), eigene Wämflasche (kuscheliger Überzug!), Linus-Bärli-Familie, Blume (lila), Verkleidungsgewand Ober- und Unterteil (alles außer Ritter, das hat er schon)
Samstag, 6. Dezember 2008
Freitag, 5. Dezember 2008
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Dienstag, 2. Dezember 2008
Montag, 1. Dezember 2008
Der 1. Dezember
Ein Christ
"Rabbi, ich habe meinen Sohn im besten jüdischen Glauben erzogen. Und was ist er heute? Ein Christ! Sag mir Rabbi, was soll ich tun?"
Und der Rabbi antwortete: "Ich kenne dein Problem. Auch ich hatte einen Sohn, den ich im besten jüdischen Glauben erzog. Und was ist aus ihm geworden? Ein Christ!"
"Aber Rabbi", fragte der Ratsuchende, "was hast Du dann getan?"
"Ich habe zu Gott gesprochen und ihm von meinem Problem erzählt."
"Und was antwortete Gott?"
"Er sprach: "Rabbi, auch ich habe meinen Sohn im besten jüdischen Glauben
erzogen. Und was ist er geworden? Ein Christ!"
"Ich habe ein neues Testament gemacht!"
Sonntag, 30. November 2008
She's a mean poet
Here she is, in a work I have taken to calling “The Relevance of Africa.” (Not a single word or comma has been changed, but the line breaks are placed where they naturally fall.) In it, Palin blends the energy of free verse with the austerity of a classic 14-line sonnet.
It reads: “And the relevance to me /With that issue, /As we spoke /About Africa and some /Of the countries /There that were /Kind of the people succumbing /To the dictators /And the corruption /Of some collapsed governments /On the /Continent, /The relevance /Was Alaska’s.”
A great poet needs to leave open the door between the conscious and unconscious; Sarah Palin has removed her door from its hinges. A great poet does not self-censor; Sarah Palin seems authentically innocent of what she is saying. She could be the most natural, visionary poet since William Blake.
The talent of a woman who can improvise a perfect 17-syllable haiku live, in front of 30,000 people —
What’s the difference
Between a hockey mom and
A pit bull? Lipstick
— must not be wasted!
aus Prospect
by Julian Gough
Samstag, 29. November 2008
The Poetry of D.H. Rumsfeld
Secretary of Defense Donald Rumsfeld is an accomplished man. Not only is he guiding the war in Iraq, he has been a pilot, a congressman, an ambassador, a businessman, and a civil servant. But few Americans know that he is also a poet.
Until now, the secretary's poetry has found only a small and skeptical audience: the Pentagon press corps. Every day, Rumsfeld regales reporters with his jazzy, impromptu riffs. Few of them seem to appreciate it.
But we should all be listening. Rumsfeld's poetry is paradoxical: It uses playful language to address the most somber subjects: war, terrorism, mortality. Much of it is about indirection and evasion: He never faces his subjects head on but weaves away, letting inversions and repetitions confuse and beguile. His work, with its dedication to the fractured rhythms of the plainspoken vernacular, is reminiscent of William Carlos Williams'. Some readers may find that Rumsfeld's gift for offhand, quotidian pronouncements is as entrancing as Frank O'Hara's.
And so Slate has compiled a collection of Rumsfeld's poems, bringing them to a wider public for the first time. The poems that follow are the exact words of the defense secretary, as taken from the official transcripts on the Defense Department Web site.
The Unknown
As we know,
There are known knowns.
There are things we know we know.
We also know
There are known unknowns.
That is to say
We know there are some things
We do not know.
But there are also unknown unknowns,
The ones we don't know
We don't know.
—Feb. 12, 2002, Department of Defense news briefing
Glass Box
You know, it's the old glass box at the—
At the gas station,
Where you're using those little things
Trying to pick up the prize,
And you can't find it.
It's—
And it's all these arms are going down in there,
And so you keep dropping it
And picking it up again and moving it,
But—
Some of you are probably too young to remember those—
Those glass boxes,
But—
But they used to have them
At all the gas stations
When I was a kid.
—Dec. 6, 2001, Department of Defense news briefing
A Confession
Once in a while,
I'm standing here, doing something.
And I think,
"What in the world am I doing here?"
It's a big surprise.
—May 16, 2001, interview with the New York Times
Happenings
You're going to be told lots of things.
You get told things every day that don't happen.
It doesn't seem to bother people, they don't—
It's printed in the press.
The world thinks all these things happen.
They never happened.
Everyone's so eager to get the story
Before in fact the story's there
That the world is constantly being fed
Things that haven't happened.
All I can tell you is,
It hasn't happened.
It's going to happen.
—Feb. 28, 2003, Department of Defense briefing
The Digital Revolution
Oh my goodness gracious,
What you can buy off the Internet
In terms of overhead photography!
A trained ape can know an awful lot
Of what is going on in this world,
Just by punching on his mouse
For a relatively modest cost!
—June 9, 2001, following European trip
The Situation
Things will not be necessarily continuous.
The fact that they are something other than perfectly continuous
Ought not to be characterized as a pause.
There will be some things that people will see.
There will be some things that people won't see.
And life goes on.
—Oct. 12, 2001, Department of Defense news briefing
Clarity
I think what you'll find,
I think what you'll find is,
Whatever it is we do substantively,
There will be near-perfect clarity
As to what it is.
And it will be known,
And it will be known to the Congress,
And it will be known to you,
Probably before we decide it,
But it will be known.
—Feb. 28, 2003, Department of Defense briefing
By Hart Seely
Posted Wednesday, April 2, 2003, at 1:03 PM ET
im Magazin Slate
Freitag, 28. November 2008
Greisinghof im Winter
Donnerstag, 27. November 2008
Dienstag, 25. November 2008
Die Philosophische Frage des Tages
(Timon ist fest überzeugt, dass er nicht da ist. So wie auch der Baum im Wald nicht da ist, wenn man ihn nicht sieht. Ihr seht, wir behandeln gerade die Urfragen der Philosophie.)
Kilian: Ist das Christkind erwachsen?
Sonntag, 23. November 2008
Plain White Ts - Hey There Delilah
Hey there Delilah
What's it like in New York City?
I'm a thousand miles away
But girl, tonight you look so pretty
Yes you do
Times Square can't shine as bright as you
I swear it's true
Hey there Delilah
Don't you worry about the distance
I'm right there if you get lonely
Give this song another listen
Close your eyes
Listen to my voice, it's my disguise
I'm by your side
Oh it's what you do to me
What you do to me
Hey there Delilah
I know times are getting hard
But just believe me, girl
Someday I'll pay the bills with this guitar
We'll have it good
We'll have the life we knew we would
My word is good
Hey there Delilah
I've got so much left to say
If every simple song I wrote to you
Would take your breath away
I'd write it all
Even more in love with me you'd fall
We'd have it all
Oh it's what you do to me
A thousand miles seems pretty far
But they've got planes and trains and cars
I'd walk to you if I had no other way
Our friends would all make fun of us
and we'll just laugh along because we know
That none of them have felt this way
Delilah I can promise you
That by the time we get through
The world will never ever be the same
And you're to blame
Hey there Delilah
You be good and don't you miss me
Two more years and you'll be done with school
And I'll be making history like I do
You'll know it's all because of you
We can do whatever we want to
Hey there Delilah here's to you
This one's for you
Oh it's what you do to me
What you do to me.
Samstag, 22. November 2008
Im Kampf gegen die Redundanz
Die Kärntner Landesregierung hat mit den Stimmen von BZÖ und ÖVP einen Beschluss gefasst. Er verdient die ungekürzte Wiedergabe:
RESOLUTION
der Kärntner Landesregierung vom 18. November 2008
Gegen die Anti-Kärnten Berichterstattung des ORF
Seit dem Unfalltod von unserem Landeshauptmann Dr. Jörg Haider reißt Berichterstattung in den Medien nicht ab. Die Berichterstattung des Landesstudio Kärntens zeigte Stil und entsprach der Wahrheit, doch leider gab es auch negative und pietätlose Beispiele.
Der ORF Wien konnte es nicht lassen, unseren Landeshauptmann, die Kärntner Bevölkerung und Kärnten als Land in einer Sendung nach der anderen zu verunglimpfen und zu beleidigen. Ob in ZiB-Interviews, in
Reportagen in den Sendungen "Thema" und "Report" oder in Diskussionssendungen - die Kärntner wurden überall als hinterwäldlerische und zurückgebliebene Brauchtums-Bergbauern dargestellt.
Ein ganzes Bundesland ist von den Wiener Programmverantwortlichen diskreditiert und gedemütigt worden. Der negative Höhepunkt war der Auftritt von "Stermann & Grissemann" in Willkommen Österreich.
Positiv hervorzuheben ist hier der ORF Kärnten, welcher die Trauer in Kärnten mitgetragen und sehr andachtsvoll transportiert hat. Die ORF Redaktion stach besonders in den letzten Wochen durch neutrale und
top-recherchierte Berichte hervor.
Das Kollegium der Kärntner Landesregierung fordert daher den Stiftungsrat und die Geschäftführung des ORF auf
- sein Anti-Kärnten Programm mit sofortiger Wirkung zu stoppen
- die Kärntner Bevölkerung in seinen Beiträgen nicht mehr zu beleidigen und zu verunglimpfen
- dem Kärntner Volk ein Recht auf seine Tradition, seine Kultur und seine Sitten zu geben
- geschmacklose Auftritte wie jenen von Stermann & Grissemann in der Sendung "Willkommen Österreich" in Zukunft zu untersagen
- Respekt- und Pietätlose Berichterstattung über die Kärntnerinnen und Kärntner und das Land Kärnten zu unterlassen
- den laut § 1 Abs. 3 im ORF Gesetz festgelegten Grundsatz der Gleichbehandlung der Länder einzuhalten
- die allgemeinen Programmgrundsätze nach § 10 des ORF Gesetzes, nach dem alle Sendungen des ORF im Hinblick auf ihre Aufmachung und ihren Inhalt die Menschenwürde und die Grundrechte anderer achten müssen,
einzuhalten
- dafür Sorge zu tragen, das ORF Landesstudio Kärnten mitsamt seiner Mitarbeiter in vollem Umfang zu erhalten.
Das verdient die
ANFRAGE
der Abgeordneten Pilz, Freundinnen und Freunde
an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur
betreffend top-Rechtschreibkenntnisse in der Kärntner Landesregierung
Unter der Führung des BZÖ hat sich in der Kärntner Landesregierung eine Sprache herausgebildet, die Ähnlichkeiten mit dem hierorts üblichen Amtsdeutsch aufweist. Allerdings lassen die abweichenden Details der Scheuch´schen Rudimentärsprache den Schluss auf eine folgenreiche Entwicklung zu, die für die Zukunft Schwierigkeiten bei der Integration befürchten lässt.
Am 18. November hat die Kärntner Landesregierung in ihrer Sitzung eine Resolution beschlossen. Seitdem bestehen berechtigte Zweifel, dass die von BZÖ und ÖVP gestellten Mitglieder der Landesregierung die notwendige Befähigung zum sinnerfassenden Schreiben erbringen.
Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende
ANFRAGE:
1. Satz 1: "Seit dem Unfalltod von unserem Landeshauptmann…" Ist die Beherrschung von dem Genetiv lässliches Beiwerk?
2. Noch immer Satz 1: "…reißt Berichterstattung nicht ab…" Ist Satz so komplett?
3. Satz 2: "Die Berichterstattung des Landesstudio Kärntens zeigte Stil…" Zeigt sie den Stil des Chef des BZÖs?
4. Satz 8: "Die ORF Redaktion stach besonders in den letzten Wochen durch top-recherchierte Berichte hervor." Die Kärntner Landesregierung stach in den letzten Tagen besonders durch top-gesetzte Bindestriche hervor. Dazu keine Frage.
5. Satz 9: Anstelle der Geschäftsführung des ORF wird die "Geschäftführung" zu nichts aufgefordert. An ihrer Stelle wird der Stiftungsrat aufgefordert, "sein Anti-Kärnten-Programm mit sofortiger Wirkung zu stoppen" und "die Kärntner Bevölkerung in seinen Beiträgen nicht mehr zu beleidigen". Gilt auch für die Kärntner Landesregierung, dass weiblichen Hauptwörtern weibliche besitzanzeigende Fürwörter gebühren?
6. Noch immer Satz 9: Der Stiftungsrat wird weiter aufgefordert, "Respekt- und Pietätlose Berichterstattung" zu unterlassen. Darf man in Großer Aufregung alles Groß schreiben?
7. Noch immer Satz 9: Der Stiftungsrat soll darüber hinaus dafür sorgen, "das ORF Landesstudio Kärnten mitsamt seiner Mitarbeiter in vollem Umfang zu erhalten". Sind Sie bereit, die deutsche Sprache gegenüber ÖVP und BZÖ mitsamt Groß- und Kleinschreibung, Bindestrichen, Geschlechtsbezeichnungen, Rechtschreibung und Genetiv in vollem Umfang zu erhalten?
8. Die Resolution bezieht sich auf die Kärntner als "hinterwäldlerische und zurückgebliebene Brauchtums-Bergbauern". Welche pädagogischen Maßnahmen werden Sie zur sprachlichen Förderung der hinterwäldlerischen und zurückgebliebenen Brauchtums-Politiker in der Kärntner Landesregierung ergreifen?
Freitag, 21. November 2008
The Gun Seller
As it happened, I didn't owe him money. Rayner belonged to that select group of people to whom I didn't owe anything at all, and if things had been going a little better between us, I might have suggested that he and his fellows have a special tie struck, to signify membership. A motif of crossed paths, perhaps.
---
We went through all the usual exchanges dictated by Hollywood and polite society. She tried to scream and bite the palm of my hand, and I told her to be quiet because I wasn't going to hurt her unless she shouted. She shouted and I hurt her. Pretty standard stuff, really.
---
If we'd tried the same story in a council flat in Deptford, we'd have been on the floor of the van in seconds, asking fit young men with short hair if they wouldn't mind getting off our heads for a moment while we got comfortable. But in leafy, stuccoed Belgravia, the police are more inclined to believe you than not. I think it's included in the rates.
Hier das ganze erste Kapitel
Donnerstag, 20. November 2008
Gute-Nachtgedicht für Minkasia
Wieder brach er bei dem Nachbarn ein,
und ich hatte Tür und Fenster offen,
meine Augen waren vollgesoffen
wie zwei Schwämme vom Verlassensein.
Dumm verknäulte sich in meinem Mund
Schluchzen, Bitten und verbohrtes Drohen,
während drüben schon die Hühner flohen
samt der Katze und dem alten Hund.
Doch er kam nicht, nahm sich wieder nur
einen, der noch gerne leben wollte,
und die Monduhr, die verrückte, rollte
meine Stunde rasch aus seiner Spur
Bitter trocknen mir die Augen ein,
bitter rinnt der Schlaftrunk durch die Kehle,
bitter bet´ ich für die arme Seele
und zerkaue mein Verlassensein.
Christine Lavant
1956
Mittwoch, 19. November 2008
Die Zeit heilt alle Wunder
Die Zeit heilt alle Wunder
Wenn du sie gut verschnürst
Bind nur die Stelle gut ab
bis du es gar nicht mehr spürst
Du weißt ein Feuer geht aus
wenn du es länger nicht schürst
und du weißt dass du besser
an alte Wunder nicht rührst
Und auch das größte Wunder geht vorbei
Und wenn es dich nicht loslässt zähl bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei
Du kommst auf die Welt um ihr den Kopf zu verdrehen
Du lachst über Hunde und deine eigenen Zehen
Du bleibst kaum kannst du laufen alle zwei Meter stehen
und fällst auf die Knie um noch ein Wunder zu sehn
Und am nächsten Wunder ziehen sie dich vorbei
Der der dich am Arm hält zählt bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
nur noch Narben da wo Wunder waren
Wann wirst du endlich lernen dir nicht den Kopf zu verdrehen
Du fällst über Hunde und deine eigenen Zehen
Du kannst kaum grade laufen bleibst alle zwei Meter stehen
und fällst auf die Knie damit die Wunder dich sehen
Und das zehnte Wunder zieht an dir vorbei
Du betest dass es stehen bleibt zählst bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
nur noch Narben da wo Wunder waren
Die Zeit heilt und alle wundern sich nach all den Jahren
Dass nichts bleibt als ein paar Stunden da wo Wunder waren
Die Zeit heilt und alle wundern sich nach all den Jahren
Dass nichts bleibt als ein paar Stunden und Narben da wo Wunder waren
Die Zeit heilt alle Wunder
"Wir sind Helden"
