Samstag, 8. November 2008

Timons große Party

Jahrelang habe ich mich erfolgreich davor gedrückt, dieses Jahr ließ es sich nicht mehr vermeiden: Timon feiert mit 9 Freunden und Freundinnen (4 Mädchen, 5 Burschen) seinen Geburtstag. Unsere allererste Kinderfeier. Zuerst wird gebacken. Drei Sorten Kekse sind im Nu fertig. Danach sind die Hände schön sauber.
Die Kekse bekommen die Gäste mit nach Hause.
Es folgt der Klassiker "Topfschlagen"
...und zwei weitere Wettbewerbe. Watte Wettpusten:
Mit der Orange zwischen den Beinen, ohne Hände, einen Jonglierball über die Ziellinie bringen:
Disco!
Geschenke auspacken:
Den Kuchen haben Timon und Kilian selbst verziert. Ihnen machts Freude und mir spart es Arbeit:
Zuerst gibt es englische Knallbonbons für alle, dann den Kuchen.
Schön wars. Und fröhlich. Und laut. Und wild. Und gut das es vorbei ist.

Mittwoch, 5. November 2008

Oh, Obama...

Nach dem Wahlsieg von Barack Obama gibt es eine Menge Fragen von den Kurzen: Was ist der Unterschied zwischen Schwarzen und Weißen? Warum werden Schwarze benachteiligt? Was ist/war Sklaverei, Kolonialismus, Rassismus? Warum ist Busch ein Idiot und wer ist Busch? Warum war ein Idiot Präsident? (Eine unerhörte Vorstellung für ein Mitglied des Schülerparlaments)

Timon will alles ganz genau wissen und ich taumle von Politik über Geschichte in Diskussionen über Werte und Grundhaltungen. Danke Barack.

Kilian sieht das einfacher. Sein Kommentar beim Anblick Obamas in den Nachrichten: "Die Italiener sind aber noch schwarzer." Italien bleibt der Inbegriff von Attraktivität, Abenteuer, Ausland. So ist das.

PSST! Es ist Herbst

Von Hellmuth Opitz

PSST! Es ist Herbst,
Madame.
Die Nacht spielt schon ein
kühles Saxophon.
Der Wind wirbelt durch Ihre
Schulterblätter, wenn Sie Atem
holen gehen in dieser
ausgeknipsten Stadt.
Ich weiß: Die Tür
Ihres Geschlechts ist nur
angelehnt, Madame. Von dort
fällt manchmal ein Spalt
Helligkeit in meine
Tunneltage.
Aber Herz beiseite:
Gehen Sie, Madame, gehen
Sie diesen von spitzen Schuhen
angestachelten Gang, den Takt
des Westens.
Die Nacht spielt schon ein
kühles Saxophon.


Die Accessoires dieser Liebespoesie werden äußerst lässig herbeizitiert. Das betrifft das "kühle Saxophon der Nacht" ebenso wie die "Tunneltage" der Depression. Die Liebesträume des lyrischen Subjekts garniert der Autor mit dezenten erotischen Anspielungen, die auch schon mal einen kalauernden oder obszönen Beiklang haben können; etwa wenn der "Spalt /Helligkeit" in die Grübeleien des Liebenden fällt. Hellmuth Opitz kultiviert eine ebenso spielerische wie ironisch-elegante Liebespoesie - in einem Genre, in dem fast immer Sentimentalität und Süßlichkeit triumphieren, ist das eine literarische Großtat.

Sonntag, 2. November 2008

Timon ist 8 Jahre alt


Happy Birthday, kleiner Pirat!

Samstag, 1. November 2008

Der Tag beginnt besonders gut für Kilian. Er bekommt einen Fotoapparat und macht in den nächsten zwei Tagen über 200 Bilder.Während die Jungs durch den Tierpark Schönbrunn streifen, wandere ich durch den Schlosspark.

Dann gehts weiter nach Oberösterreich.
Die Kirchschlag-Mama gewinnt wieder den Wettbewerb der ersten Vanillekipferl der Weihnachtssaison 2008: Und fertigt Portraitpuppen an. Wer erkennt sie?

Freitag, 31. Oktober 2008

Halloween

Die Kurzen haben sich Verstärkung geholt und die Nachbarschaft um Süßigkeiten erpresst. Was erstaunlich gut funktioniert hat. Hier sind sie beim Teilen der Beute.
Timons Anteil, sorfältig sortiert:

Unsere erste Halloween-Party war ein Erfolg und wird nächstes Jahr sicher fortgesetzt.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Die Philosophische Frage des Tages

hat sich Kilian diesmal gleich selbst beantwortet:


"Warum gibt es so viele Bäume?

Weil es so viel Welt gibt."

Sonntag, 26. Oktober 2008

Herbst

Oktoberbüsche, kahl und naß,
Verfaulter Nüsse Riß,
Im rauhreifübereisten Gras
Des Nebels kalter Biß.

Wie eine Wabe, ausgeleert,
Die Sonnenblume starrt.
Der Wind, der durch die Dornen fährt,
Klirrt wie ein Messer hart.

Peter Huchel

Samstag, 25. Oktober 2008

Rasierschaumparty

Hatte heute die geniale Idee, Rasierschaum mit Lebensmittelfarben einzufärben. Das funktioniert wirklich super! War ein großer Spaß für die Schnuckies und Freund Leo. Eine Anregung für euch, ihr lieben Männer, für mehr Kurzweil beim morgendlichen Rasieren. Mit rosa Rasierschaum beginnt der Tag doch gleich viel fröhlicher.

We are Family


Rückblick auf das große jährliche Clan-Treffen im August. Kurz nachdem der Nikolaus (ganz rechts) jedem Familienmitglied ein Paar Crocks geschenkt hat und die Nikola (ganz links) wunderbar für uns aufgekocht hat. Im Hintergrund die Clan-Stammzelle, das winzige Häuschen, das bereits so viele Menschen hervorgebracht und beherbergt hat.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin

Jetzt haben also auch schon Bücher einen Trailer. Der hier ist aber gut. Die Buchenpfehlung stammt von Minkasia und Ghost Dog, das Buch muss ja wie eine Seuche um sich greifen, dass ich gleich 2 Empfehlungen dafür kurz hintereinander lese. Kanns bitte jemand lesen, und mir sagen, was drin steht? Ob es sich lohnt?

Es gibt da auch einen Blog: http://prokrastination.com/

und eine fade Hompage: http://www.prokrastination.net/

Ach ja, ich hab nachgelesen: Prokrastination heist Aufschieben, näheres bei Minkasia (Liebste Mink, ich kann den Blogeintrag nicht verlinken, weil du den Titel schon weiter gelinkt hast. Bin ich zu blöd, oder geht es dann wirklich nicht?)

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Dienstag, 21. Oktober 2008

ikarus

das herz randvoll
mit himmel
als die erde
mein raubvogel
immer größer
und dunkler werdend
mich mitten
im flüchtigen traum
schlug

Doris Runge

Sonntag, 19. Oktober 2008

Sonntagsreport #6

Wandern im Wienerwald...anschließend Kuchen backen mit den neuen Silikon-Formen aus Luxemburg. Was sagst, Brigitte? Sind doch ganz fantastisch geworden! Die Sonnenblume ist im Original übrigens nicht so dunkel, wie auf dem Bild. Liebste Klara, dein Geburtstagkuchen ist fertig. Jetzt musst du nur mehr kommen, ihn zu holen.


Freitag, 17. Oktober 2008

Wahlkampf

Nicht nur protestieren sondern aktiv mitgestalten: Timon erklimmt die allererste Stufe politischen Engagements und wird Klassensprecher. Den Wahlkampf nimmt er trotz Mangel an Gegenkandidaten sehr ernst und verfasst seine eigenen Wahlplakate, die in der Klasse aufgehängt werden. Der Beste Freund Fabian aus der Parallelklasse schreibt "Wählt-Timon"-Flyer am Kinder-Laptop.
Schaut euch das Bild unbedingt groß an! Rechts oben am Wahlplakat eine erste Unterstützungserklärung. Der Wahlslogan "Alesferbesern" ist prägnant und lässt keine Wünsche offen. Mit "Okeh!" wird gute Stimmung erzeugt und zugleich Zustimmung gefordert. So sammelt der kleine Nachwuchspolitiker Stimmen. (Die Wahl hat er übrigens als einziger Kandidat überlegend gewonnen.)


Ein vielversprechendes Mitglied für unsere in Gründung befindliche Liste "Hier ankreuzen".
Details hier
Eine Reihe Ministerien sind schon vergeben wie
* das ministerium für vormitternachtsschlaf,
* das ministerium für innere und äußere befindlichkeiten,
* das ministerium für tagträume und visionäre gedanken,
* das ministerium für vergnügen und kurzweil, *das ministerium für einschlafen und aufwachen (inkl. staatssekretäriat für nachmittagsschläfchen),
* das Ministry of Silly Talks und
* das Ministry of the Inferior.

Das Parteiprogramm nimmt erste Formen an:
* FÜR laaaange wochenenden und unbegrenzte süßigkeiten! GEGEN zahnputz und nägelschneidzwang und natürlich gegen temperaturen unter 21 grad und bewölkung.
* Gegen Regen am Wochenende
* gegen Dunkelheit beim Aufstehen
* für die Einführung von Nicht-Urinier-Zonen in Schwimmbecken
* gesetzestexte werden nur mehr in reimform verfasst!gesetze im verfassungsrang im schüttelreim.

Wer sich jetzt im Think Tank beteiligt, bekommt ein Ministerium.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Meine Herbst-Kongress-Fahrt

Nach einer Woche in Oberösterreich und Deutschland bin ich wieder zuhause. Der Blog hat euch in der Zwischenzeit per Autopilot unterhalten, jetzt übernehme ich wieder manuell. Hier ein paar Eindrücke meiner Herbstreise zum Virginia Satir Kongress:

Ein Stück Märchenallee auf der Raststation:
Fast schon nostalgisch die Erinnerung an die graußlichste Süßigkeit, die ich jeh das Pech hatte zu essen. Die unvergesslichen Rothenburger Schneebälle dürfen auch ausserhalb ihres natürlichen Reviers auf Touristenfang gehen. (Bei ihrem Anblick wird mir nach wie vor übel und mich überkommt unbändiges Verlangen nach Schnaps. Scharf und viel.)
Und hier das unheimlichste, mysteriöseste Gemüse der Insel Reichenau:
Übrigens auch die Insel der Kreuzspinnen. In jedem Fenster vier Stück.



Auf der Autofähre kommt Meeres-Stimmung auf. Wer hätte das gedacht - am Bodensee.


Montag, 13. Oktober 2008

Sonntag, 12. Oktober 2008

Samstag, 11. Oktober 2008

Freitag, 10. Oktober 2008

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Dienstag, 7. Oktober 2008

Montag, 6. Oktober 2008