Mittwoch, 25. Juli 2007

Sonntag, 22. Juli 2007

Haushüten in Pregarten


Blumen gießen, Katzen füttern und das Mühlviertel geniessen... :-)

Samstag, 21. Juli 2007

Taufe von Livia Tabitha


Segen

Der mütterlich-väterliche Gott sei dir nahe
in allem, was dir begegnet auf dem Weg deines Lebens.

Er umarme dich in Freude und Schmerz
und lasse aus beidem Gutes wachsen.

Ein offenes Herz schenke er dir für alle,
die deiner bedürftig sind,

Selbstvertrauen und den Mut,
dich verwunden und heilen zu lassen.

In aller Gefährdung bewahre er dir Seele und Leib
und lasse dein Leben gelingen.


Alles Gute, kleine Nichte, für deine Lebensreise!

Freitag, 20. Juli 2007

Summer Heat Wave II

Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal,
weil man fürchterlich matt ist wird das Leben zur Qual...

Heute um 15:33 immer noch 37 Grad. Der Höchstwert des Tages war 39,5 Grad, nur um zwei Zehntel weniger als der absolute Österreich-Hitzerekord von 39,7.
Und das alles bei feucht-schwüler Luft. :-P


Und Nachts kühlt es kaum mehr ab. Um Mitternacht Aussentemperaturen von 27 Grad und Innen 29 Grad.


Wir sind ins Exil geflohen nach Oberösterreich. Im Mühlviertel ist´s hoffentlich kühler.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Harry Potter

Habe mir den neuen Film jetzt schon auf Englisch und Deutsch angesehen. Noch drei Mal Schlafen und der 7. Band ist da. In der Zwischenzeit was Nettes für Harry Potter-Fans.

Sonntag, 15. Juli 2007

Summer Heat Wave



Die 30 Grad sind überschritten, am Dienstag werden wir bei 38 Grad aufschlagen...












Samstag, 14. Juli 2007

Freitag, 6. Juli 2007

Es lebe das 16er Blech!

16er Blech ist ein Wiener Slang-Ausdruck für eine Bierdose der Brauerei Ottakring, die sich im 16. Bezirk befindet. Und der heisst Ottakring. Die Brauerei zeigt Humor und hat diesen Sommer eine eigene Sonderedition herausgebracht, die diesen Witz aufgreift.



Zurück zum schmählich vernachlässigten Bildungsauftrag im Narrenturm:

Das wienerisch-deutsche Wörterbuch wird fortgesetzt. (Begonnen haben wie hier) Diesmal ist die Quelle eine Zusammenstellung der Brauerei Ottakringer. Überlebenshilfe im Wiener Großstadtdschungel mit besonderer Berücksichtigung der Würstelstand-Kultur.

Warnung an alle, die nördlich vom Weißwurstäquator geboren wurden: Egal wie viel du übst, es wird niemals auch nur annähernd authentisch klingen sondern im besten Fall Humor und im übrigen heftige allergische Reaktionen auslösen. Besser gar nicht erst versuchen. Es funktioniert schon bei den Bayern nicht. Tut leid.


Aamasenwosser: Künstliche Limonade
Aansapanier: Ausgesuchte Kleidung, Lieblingskleidung
Aansaschmäh: Bekannter Trick
Abreißn: Nach Hause gehen, Weg müssen
Achelputz: Schlechtes Essen
An Affn hobn: Betrunken sein
An Besnstü fressn: Einen Besenstiel fressen, Von etwas überrascht sein
Si an anschraufn: Und noch ein Ausdruck für: Betrunken sein
Antrenzen: Sich bekleckern
Anzwidern: Etwas verleiden, zuwidermachen
Aschanti: Erdnuss
Bacherlwarm: lauwarm
Backhendlfriedhof: Dicker Bauch
Beuschlreißer: Starke Zigarette
Blechweckerl: Bierdose
Bluat: Ketchup
Bugl: Das Ende (Scherzerl) eines Brotlaibes
Bummerl: Tor beim Fußball
Burenhäudl: Burenwurst
Drüberstraan, an: Ein letztes Glas trinken
Ehstandslokomotiv: Kinderwagen
Eingspritzter: Alkoholisierter
Eitrige, a: Käsekrainer
Funkenschuasta: Elektriker
Glatte, a Poar: Ein Paar Frankfurter
Gsalzen: Überhöhte Forderung
Haaße: Heiße Wurst, meist eine Burenwurst
Habern: Essen
Häuslschmäh: Schlechter Witz, nur mäßig lustiger Humor
Inhalieren: Trinken (meist in Zusammenhang mit alkoholischen Getränken)
Jonasgrottn: Fußgängerpassage unter der Wiener Oper Benannt nach dem ehemaligen Wiener Bürgermeister Jonas
Kikeritzpatschen: Entlegener Ort
Kraunawitter: Wacholderschnaps
I krach wia a Kaisersemmel: Ich bin pleite
Krokodü: Essiggurkerl
Si was hinter di Kullissn schiabn: Essen
Lauswassa: Limonade
Lungentorpedo: Starke Zigarette
Nätsch: Kleine Münze
Oba tschenifa: Aber schnell! Nimmt man den Nachnamen der amerikanischen Rocksängerin Jennifer („tschenifa“) Rush phonetisch wörtlich, so spricht man von „rasch“, also von „schnell“
Papperl: Speise
Peckn: Bezahlen
Pepi: Falscher Haarteil
Pfugerzen: Unterdrückt kichern
Rabiatperle: Stark aufgezuckerter Wein
Randstaanhummel: Moped, Mofa
Ruabenwasser: Schlechter Wein
Schmähberger: Witzbold
Schwimmraafn: Üppig um Bauch und Hüften sein
Spaghettivorhang: Stirnfransen
Tschapperlwossa: Limonade, Sodawasser. Jedenfalls antialkoholisch
Zwickel: Starker, kräfiger Mann


eine Hörprobe gibt es hier und hier

Sonntag, 1. Juli 2007

Standbad Baden


Die Wiener Bäder waren heute alle gepackt voll und auch das Standbad Baden quoll aus allen Wasserlöchern. Zu der Enge kam noch die laute Wumm-Ta-Ta Musik der Beachvolleball-Turnierübertragung. Wusst nicht, dass Beachvolleball so laut ist und so viel Musik braucht. Dabei ist mein Tinitus von der Regenbogenparaden-Party noch gar nicht ganz abgeklungen…


Den Kindern wars egal. Hauptsache Sand und warmes Wasser. Und Eis. Und Berge von Werbegeschenken. Die Beute: 4 aufblasbare Eskimo-Stangen zum Musikmachen (!) und kämpfen, Tatoohunde und Gummibärli von ATV, Sonnencremetücher, Zuckerl, Eisstangen mit integrierten Wurfgeschossen und 6 kleine Flaschen Mineralwasser. Die kleinen Hamster waren hoch zufrieden. (Dabei haben wir die aufblasbaren Vöslauer Schwimmpolster verpasst.)

Regenbogenparade 2007

Timon voller Vorfreude
Den Ring entlang "andersrum" entgegen der üblichen Fahrtrichtung.

Kilians Lieblingsgruppe

















Timons Lieblingskostüm: "Schau wo der sein Spatzi hat! Hihi."






Die MA 48 zeigt Humor und Rückgrad. Nachdem sowieso die Müllwagen den Schluss der Parade bilden (und gleich wieder alles aufräumen), macht die Magistratsabteilung für Müllentsorgung auch gleich gutgelaunt als Teilnehmer mit, verkauft T-Shirts und verteilt Gimmicks. Alle Wagen sind mit Regenbogenflaggen und dem Slogan: "Wien kehrt andersrum" beflaggt.

Sonntag, 10. Juni 2007

Urlaub Italien 2007

ein rundum wunderbarer Urlaub
auch wenn das Wetter oft regnerisch-stürmisch-kühl war (ich bin sowieso mehr für Nordsee-Urlaub und Strandkorb)








die coole Cousine Ylvi





Freitag, 11. Mai 2007

Kevinismus

Eine neue gefährliche Krankheit breitet sich aus. Der Günter hat dieses erste Diagnoseschema dankenswerterweise in der uncyclopedia gefunden. Aufnahme in den DSM-IV folgt in kürze.

Als Kevinismus (auch: Chantallismus) bezeichnet man die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben. Kevinismus führt bei den Erkrankten und vor allem bei deren Nachwuchs zur sozialen Isolation. Die Betroffenen entwickeln eine Psychose gegen gesunde Menschen und verkehren nur mit Personen, die ebenfalls an Kevinismus leiden.

Beschreibung
Unter Kevinismus Leidende haben empfindliche synaptische Störungen, menschlichen Nachwuchs sozialverträgliche Namen zu geben. Sie favorisieren stets grausam exotische Namen, die ungeachtet der späteren Entwicklung des Kindes zu gesellschaftlichen und familiären Nachteilen führen. Die favorisierten Namen kann man eindeutig in die Kategorien Kitsch und Naivität einordnen. Sie stammen häufig aus mehr oder weniger erfolgreichen Telenovelas oder sind Namen aus anderen fragwürdigen Quellen.

Ursachen
Da die Krankheit ausschließlich bei gebärfähigen jungen Frauen auftritt, die sich in der Endphase der Pubertät befinden, geht man davon aus, dass die Krankheit hormonell induziert ist. Der Körper kommt mit dem Hormonüberschuss nicht klar. Vor allem die Hirnregion, die die Sozialkompetenz steuert, ist davon betroffen. Die Betroffenen entwickeln dadurch erhebliche Namensfindungsstörung.

Verbreitung
Die Krankheit kommt in allen Gesellschaftsschichten vor. Sie tritt jedoch in den Randschichten verstärkt auf. Seltsamerweise haben sowohl Menschen der Unterschicht (Sozialhilfeempfänger und Hartz IV-Empfänger) als auch der Oberschicht (Prominente, Schauspieler und Popstars) das Bedürfnis, ihren Kindern vollkommen exotische Namen zu geben.

Symptome
Es gibt verschiedene Symptome, die auf eine Erkrankung an Kevinismus hindeuten:
- die favorisierten Namen sind ausnahmslos Doppel- oder Dreifachnamen
- Einzelnamen und gesellschaftlich bereits etablierte Namen werden verächtlich kommentiert
- mindestens einer der Namen endet auf -ia, beinhaltet ein y oder beginnt mit Ch
- werden die Namen niedergeschrieben, so werden sie stets mit Herzchen oder blinkenden Smilies verziert
- manisches Verlangen, die Namen französisch oder englisch angehaucht aussprechen zu wollen

Kevinismus ist ein großes soziales Problem in Deutschland. Da die Erkrankten zeitweise unzurechnungsfähig sind, geht von ihnen eine große Gefahr aus. Kinder, die mit diesen Namen gesegnet sind, haben oftmals eine schwierige Kindheit vor sich. Sie werden häufig von den anderen Kindern im Kindergarten und später von ihren Klassenkameraden gehänselt. Sie entwickeln sich in dieser Phase zu AK oder werden introvertiert. Eine kriminologische Bewertung geht davon aus, dass diese Kinder eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, Elternmörder oder Amokläufer zu werden.
Auch kann nicht verkannt werden darf, dass ihnen der soziale Aufstieg meistens verwehrt bleibt. Spätestens beim Bewerbungsgespräch erfahren sie die volle Härte, die der von den Eltern vergebene Name mit sich bringt. Kinder prominenter Eltern werden dagegen keine Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen haben, da ihnen generell kein Umgang mit Gleichaltrigen erlaubt wird. Bei den weiblichen Erwachsenen kommt erschwerend hinzu, dass mit ihren Namen das Prostitutionsgewerbe asoziiert wird.

Sonntag, 6. Mai 2007

Mia Carla

Mia 4 Tage alt

Als Hausgeburt und mit ihrer Oma als Hebamme hat meine brandneue Nichte ihren ersten Auftritt gestaltet.

"Freundliches Bündel, willkommen, herein! Möge das Leben hier gut zu Dir sein!"